Phuket plant dürrefreie Zukunft

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Published in Phuket & Süden
Mittwoch, 22 Juli 2020 15:15

Phuket - In der Hochsaison 2018/2019 trat auf Phuket ein Wassermangel auf und erreichte gerade zu Beginn der Regenzeit 2019 eine kritische Phase. Einige Monate lang schien es mehr Wasser-LKWs zu geben, die den Bewohnern teures Wasser lieferten. Die drei Wasserquellen in Phuket waren kritisch niedrig, eine davon war seit Monaten leer.

Da in den folgenden 12 Monaten keine wirklichen Abhilfemaßnahmen ergriffen wurden, wurde ein weiterer Wassermangel für die Touristensaison 2019/2020 vorausgesagt. Aber die Touristenzahlen waren wärend der jährlichen Hochsaison gesunken, dann wurde die Covid-19-Pandemie Realität und auch die Touristenquellen versiegten.

Jetzt sagen Beamte aus Phuket, sie erwägen Maßnahmen zur Bekämpfung des kritischen Wassermangels auf der Insel. Sie haben wechselnde Regenmuster und die steigende Besucherzahl verantwortlich gemacht.

Der neue Gouverneur von Phuket, Narong Woonsew, sagte, die neuen Maßnahmen zur Minderung künftiger Wasserknappheit seien gestern in der Provinzhalle erörtert worden.

„In Thailands beliebtem Touristenziel ist die Nachfrage nach Wasser jedes Jahr um 12% gestiegen, und ohne mehr Wasserversorgung ist ein großer Wassermangel unvermeidlich.“

Er betonte jedoch, dass kein Risiko eines drohenden Wassermangels bestehe, und räumte ein, dass der derzeitige Verbrauch von 80 Millionen Kubikmetern Trinkwasser bis 2032 um weitere 35% steigen werde. Der größte Teil der Nachfrage, geschätzte 60%, kommt aus Phuket Town und den umliegenden Vororten von Ratsada, Samkong und Wichit. Phukets Touristen besuchen hauptsächlich die Westküstenstrände der Insel, während sich die Einheimischen an der Ostküste versammeln. Das Handelszentrum ist Phuket Town.

Der Gouverneur sagte, dass ein Masterplan für das Wasserversorgungsmanagement in drei Phasen, kurz-, mittel- und langfristig, entwickelt und in den nächsten 12 Jahren fertiggestellt werden soll.

Kurzfristig plant die Provinz, die Speicherkapazität des wichtigen Staudamms Bang Niew in Srisoonthorn zu erweitern und Wasser von anderen Ressourcen abzuleiten. Dieses Projekt wird im Jahr 2020 beginnen und ein Jahr dauern. Die Provinz wird dann ihr Angebot um weitere 6,7 Millionen Kubikmeter erweitern, indem sie Wasser von privaten Unternehmen kauft. Ein Teil davon wird Meerwasser sein, das zu Trinkwasser destilliert wurde (obwohl es auf der Insel keine Entsalzungsanlagen gibt).

Das langfristige Ziel ist ein neuer 10-Millionen-Kubikmeter-Stausee in der Nähe der Bucht von Phuket, eine Idee, die derzeit vom Amt für nationale Wasserressourcen geprüft wird und hauptsächlich den Handels- und Wohnzentren der Insel in der Umgebung von Phuket Town dienen soll.

Quelle: Bangkok Post

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2 comments

  • Kptnblaubaer
    Comment Link posted by Kptnblaubaer
    Samstag, 25 Juli 2020 15:41

    Regenwasser vom Dach in den Tank, und gut ist für 95% der Jahreszeit.

    Solarenergie wäre ein weiteres Thema.

  • Hansruedi Bütler
    Comment Link posted by Hansruedi Bütler
    Donnerstag, 23 Juli 2020 09:18

    Wer möchte denn das wirklich lukrative "Wassergeschäft" eindämmen?
    Ein Ausbaggern der total verlandeten Rückhaltebecken würde schon einiges wettmachen.
    In der Ursachenfindung sind die Thais unschlagbar!
    Man gewinnt den Eindruck, oft wird alles mögliche veranlasst, um das effektiv "Wichtige" zu umgehen.

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