Bambuswälder in Thailand - die Nutzung des nachhaltigsten Rohstoffes der Welt

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Published in Sonstiges & Lifestyle
Freitag, 02 April 2021 14:38
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Er gehört zur nachhaltigsten Pflanzenart weltweit und ist auch in Gärten eine der beliebtesten Hingucker für Kübel und als Begrenzung. Der Bambus ist ein Alleskönner. Denn zum Einen ist er ganzjährig grün und zum Anderen wächst er rasant. Und unter rasant versteht man beim Pflanzenwachstum generell ein sichtbarer Wachstum über Monate und Jahre. Doch der Bambus ist in diesem Punkt der König unter den Grünpflanzen, denn er kann innerhalb eines einzigen Tages bis zu 50 Zentimeter wachsen und lässt man ihn natürlich wachsen, kann er bis zu 8 Meter hoch in den Himmel ragen.

Und diesen Vorteil gegenüber allen anderen Nutzpflanzen die uns bekannt sind, hat man sich schon vor Jahrtausenden zu Nutze gemacht. In Thailand gibt es gigantische Bambuswälder, die regelmäßig geerntet und geschnitten werden. Während die Sprossen besonders gern von den Pandabären als Nahrung gefressen wird, kann der Bambus an sich auf der ganzen Welt als Rohstoff für unterschiedlichste Zwecke genutzt werden.

Ein echter Riese mit vielen Anwendungsmöglichkeiten

Der Riesenbambus kann sogar noch weit höher als 8 Meter werden und die Bambuswälder sind immergrün und weltbekannt. Obwohl der Bambus zur Gattung der Gräser gehört und im eigentliche Sinne kein Baum ist, wächst er dennoch so hoch hinaus. Durch seine hohle Halmstruktur kann er, wenn er als stattlicher Strauch heranwächst, extrem stark und dennoch flexibel sein. Denn die Halme werden als Rohstoff aus der Natur vielseitig genutzt. Die Bambuspflanze blüht nur etwa alle 30 Jahre und stirbt dann ab. Die Bambusarten der Tropen und der Subtropen nennt man Tribus Bambuseae und Olyreae. Die Wurzelstöcke, die Rhizome des Bambus wachsen als unterirdische Knoten.

Jedes neue Rhizom entwickelt sich aus einer Knospe eines vorhandenen Rhizomes und diese sind ungemein widerstandsfähig. Grundsätzlich wächst Bambus in vielen Teilen der Welt, doch in China ist er besonders präsent und auch in Thailand. Denn dort wird er ebenso wie auch in Teilen Chinas kultiviert und genutzt. Und auch in Thailand wird Bambus schon seit tausenden von Jahren als begehrtes und geschätztes Baumaterial für Häuser, Gerüste, Zäune, Brücken und für den Bootsbau genutzt. In Europa kennen wir Bambus hauptsächlich als Gartenmöbel verarbeitet oder auch Bambus im Haushalt ist keine Seltenheit bei Dekoartikel und Schalen fürs Gemüse, oder Besteckkästen, Körbe und Co.

Schöner Boden unter den Füßen

Ein schöner Parkettboden aus Echtholz unter den Füßen ist etwas ganz besonderes. Doch mittlerweile sieht man immer häufiger auch das Bambus-Parkett als Bodenbelag in vielen Haushalten. Es steht dem Echtholzparkett optisch in nichts nach und weist ähnlich wie beim Holz einige Vorteile auf. Doch ein ganz großer Vorteil gegenüber dem Echtholzparkett steht weit vorne beim Bambus: Es ist die Nachhaltigkeit dieses Naturproduktes. Denn anhand des so rasanten Wuchsverhaltens, kann Bambus als Rohstoff und Baumaterial mit gutem Gewissen genutzt werden. Während die Fichte oder die Eiche Jahrzehnte benötigt, um die richtige Höhe und Reife zur Verwertung zu erreichen, schafft dies der Bambus in wenige Tagen und Wochen. Eine Bambuspflanze kann leicht kultiviert werden, benötigt keinerlei Pflege und bei der Bambusernte werden nur die Bambusstämme abgeschnitten. Aus den Würzelstöcken treiben automatisch immer wieder neue Bambussprossen heraus, die dann in kürzester Zeit wieder zu Bambusstämmen heranwachsen und das Spiel beginnt von vorne.

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