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Sonstiges & Lifestyle (61)

Deutsche Beobachter sehen Thailand oft als eine Nation, die maßgeblich vom Tourismus bestimmt wird. Doch während die Branche für das asiatische Land wichtig ist, zeigt die Nation sich auch an anderer Stelle modern. So etwa beim Thema Digitalisierung. Wieso die thailändische Wirtschaft so stark ist und wo es noch Wachstumspotentiale gibt, klären die folgenden Zeilen.

Großer digitaler Fortschritt in Thailand

Inzwischen ist Thailand in vieler Hinsicht digitalisierter und moderner als viele westliche Länder. Das überrascht Beobachter oft: So wird Thailand in der westlichen Welt beispielsweise vor allem als Urlaubsziel wahrgenommen. In der westlichen Popkultur werden hauptsächlich die Strände des Landes dargestellt, aber weniger oft, wie modern Thailand wirklich ist.

Dieses positive Bild zeigt sich auch vermehrt in Internet-Spielen bei Anbietern wie https://yoyocasino.com/de/. Im Slot Thai River Wonders befinden sich Spieler beispielsweise auf einem thailändischen Fluss, der gleichzeitig zum Schauplatz eines Marktes wird. Hier wird verschiedenes Obst und Gemüse auf kleinen Holzbooten verkauft. Das Design entführt die Spieler in eine exotische Welt und vergrößert die Immersion beim Spiel.

Thailand ist im Westen zudem für seine Architektur bekannt: Eindrucksvolle Tempel wie der Wat Phra Kaeo, hölzerne Pfahlhäuser und wunderschön anmutende Marmor-Bauten faszinieren hierzulande sehr.

Thailand ist allerdings nicht nur wunderschön, sondern auch extrem modern: Wachstumsbranchen gibt es im Land viele. So hat Thailands Wirtschaft in den vergangenen Jahren große Fortschritte beim Thema Digitalisierung gemacht - in vieler Hinsicht schneller als Deutschland. Städte wie Pattaya haben bereits vor einiger Zeit erkannt, dass ihre Abhängigkeit vom Tourismus auf Dauer kein tragbares Model ist. Seitdem boomt in Thailand die Internet-Wirtschaft. E-Commerce, Dienstleistungen über das Netz und ein durch und durch digitalisierter Arbeitsalltag gehören inzwischen zur Norm.

Das Land zeigt sich modern

Dafür hat das Land aber in anderen digitalen Bereichen die Nase vorn: Bargeldloses Bezahlen per QR-Code, Prompt-Pay-Lösungen, vollständig digitalisierte Finanzdienstleister oder ein boomender Bereich von Dienstleistungen wie Transport (Uber), Essen (Foodpanda) und Lieferungen (Honestbee) über das Netz, lassen den Alltag in Deutschland teilweise regelrecht veraltet aussehen, wie man bei https://www.roedl.de/ nachlesen kann. Dafür wird die Digitalisierung in Deutschland aber zum Teil akribischer umgesetzt. Wie immer gilt: Bei Veränderungen ist Deutschland wenig experimentierfreudig, implementiert diese Innovationen dann aber nachhaltig. In Thailand dagegen ist die Wirtschaft offener für aktuelle Trends.

Tourismus weiterhin stark

Weiterhin gehört aber auch der Tourismus zu den wichtigsten Stützpfeilern der thailändischen Wirtschaft. Auch wenn das Jahr 2020 für die Branche turbulent war, zeigt sich, dass der Sektor insgesamt mehr als gesund und robust ist. Im Zeitraum von 2006 bis 2019 hat sich die Anzahl der Touristen, die nach Thailand reisen, verdreifacht, wie https://www.thailandsun.com/ schreibt. Im Jahr 2019 wurden insgesamt 39,8 Millionen Ankünfte von ausländischen Besuchern verzeichnet. Im Jahr 2006 hatte der Wert noch bei 13,8 Millionen gelegen. Dies ist eine der großen Stärken von Thailands Wirtschaft, die nicht so schnell verloren gehen wird. Denn klar ist: Spätestens ab 2022 sollte sich die Tourismus-Branche des Landes wieder vollständig erholt haben und vermutlich sogar die Marke von 40 Millionen Ankünften übertreffen. Das wiederum hilft nicht nur, Geld ins Land zu spülen, sondern auch eine Vielzahl von Arbeitsplätzen zu schaffen - die dann unter anderem dafür sorgen, dass Digitalisierung, Finanzwesen und Dienstleistungen noch schneller wachsen.

Fazit

Thailand ist wirtschaftlich sehr stark aufgestellt und zeigt sich sowohl innovativ, als auch modern. Nach wie vor ist der Tourismus für das Land wichtig, doch beim Thema Digitalisierung kann Thailand die Bundesrepublik in vielerlei Hinsicht sogar übertreffen. Insbesondere was digitale Dienstleistungen angeht, kann Deutschland noch einiges von Thailand lernen. Das zeugt von einem robusten wirtschaftlichen Fundament - und zeigt, wie offen das Land für Innovation und Veränderung ist.

Am 17. Februar 2021 fand die feierliche Eröffnung der neuen Lagererweiterung des Distributuion Centers in Bangna Trad KM22 statt, einher gehend mit der Verleihung des DGNB Awards in Silber für dieses Projekt.

Um die Qualität von nachhaltigem Bauen erfass- und bewertbar zu machen, hat die DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen)  ein ganzheitliches Zertifizierungssystem entwickelt, das die Umwelt, den Menschen und die Wirtschaftlichkeit gleichermaßen einbezieht und das über den gesamten Lebenszyklus. Als Planungs- und Optimierungstool zur Bewertung nachhaltiger Gebäude und Quartiere entwickelt, hilft dieses dabei, die reale Nachhaltigkeit in Bauprojekten zu erhöhen. Das DGNB System ist weltweit in der Anwendung und bewertet die Gesamtperformance eines Projekts anstatt einzelner Maßnahmen.

Das Häfele Design Center in Phuket erhielt diese Auszeichnung bereits 2013. Dies war der erste DNGB Award, der in Thailand vergeben wurde. Das Gebäude wurde mit Nachhaltigkeit errichtet, indem Energieeinsparungen erzielt und umweltverträgliche Materialien verwendet wurden, die den DGNB-Standards entsprechen.

03 Honoured guests and management

Mit dem Fokus die Effizienz des Service Levels deutlich zu verbessern, wurde die Fläche des Distribution-Centers in Bangna KM22 von 10.000 auf 24.000 Quadratmeter vergrössert. Während der Bauphase wurden ebenfalls die Lagersysteme und -prozesse angepasst und weiterentwickelt, um deutsche Standards zu erreichen. Derzeit sind allein in Thailand mehr als 25.000 Produkte vorrätig und sofort lieferbar.

04 Solarpanel roof top

Das hochmoderne Lager wurde unter Berücksichtigung von Energieeinsparungen wie dem Einsatz effektiver LED-Leuchten und der Installation von Sonnenkollektoren zur Energiegewinnung auf dem Dach errichtet. Die 964 Paneele des Solardachs leisten bei Spitzenleistung bis zu 320 kW. Insgesamt werden bis zu 478 Megawattstunden pro Jahr produziert, was zu Stromkosteneinsparungen von bis zu 2 Millionen THB / Jahr führt und gleichzeitig den CO2-Fußabdruck von 467,2 Tonnen / Jahr verringert. Häfele ist stolz darauf, einen Beitrag zur effektiven Reduzierung der globalen Erwärmung und der Umweltverschmutzung zu leisten und hat fuer dieses umweltfreundliche und nachhaltige Projekt den DGNB Award in Silber zu erhalten.

05 New Distribution Center Extension

Eine grosse Ehre war es, den deutschen Botschafter in Thailand, H. E. Georg Schmidt, als Ehrengast zur Übergabe des DNGB Awards an Volker Hellstern, Managing Director von Häfele Thailand, begrüßen zu dürfen. Als weitere Ehrengäste konnten Dr. Robert Himmler (Geschäftsführer DGNB), Dr. Roland Wein (Geschäftsführer der Deutsch-Thailändischen Handelskammer), Herr Sakkanon Chirathivat (Direktor Zengroup), Herr Vivat JIratikarnsakul (Direktor WHA Hemaraj), Herr Therdsiddhi Hoprasartsuk-Pellaumal (Geschäftsführer Vituarch), Herr Guillaume Busschaert (Manager Cominthai) und das Top-Management von Häfele Thailand ebenfalls begruessen zu dürfen.

Die beliebtesten Sportarten Thailands

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Donnerstag, 11 Februar 2021 13:49

In Thailand hat Sport nicht nur was mit dem Körper zu tun, sondern auch mit dem Geist. Ganz anders als in Deutschland wird Sport in der siamesischen Kultur von Generation zu Generation weitergeführt. So tragen verschiedene Sportarten in Thailand nicht nur zu Gesundheit von Körper und Geist bei, sondern sind auch Teil von religiösen und königlichen Zeremonien und Festen und sollen zur Unterhaltung beitragen. Im Modernen Thailand sind aber auch Sportarten hoch im Kurs, mit denen man zunächst nicht rechnet.

1.Muay Thai

Der Nationalsport der Thailänder, der in Europa auch unter dem Namen Thai Boxen bekannt geworden ist, gilt als einer der anspruchsvollsten und brutalsten Kampfsportarten der Welt, ein Sport der so gut wie jeden Muskel im Körper beansprucht und somit gut für den Muskelaufbau geeignet ist, viel Ausdauer abverlangt und oftmals mit Verletzungen  und einhergeht. Eine alte Kriegskunst, die nicht zu unterschätzen ist, bei der sowohl Fäuste, Füße, Knie und auch Ellbogen eingesetzt werden dürfen und bei der ein guter Wettbewerb durch die Anwendung von Techniken entschieden wird.

 

2.Sepak Takraw

Hier trifft Fußball auf Badminton und Volleyball. Die Sportart, die aus der Gegend rund um Malaysia stammt, hat es in sich und gehört zu den Trendsportarten in Thailand. Seinen Namen verdankt der Sport dem einst aus Rattan gefertigten Ball, denn Sepak Takraw bedeutet so viel wie „tritt den Rattan“. Heutzutage wird aber ein Kunststoffball verwendet, nicht zuletzt da dieser weniger Verletzungen verursacht. Während des Spiels stehen sich jeweils aus drei Leuten bestehende Mannschaften gegenüber, Ziel des Spiels  ist es, den Ball ohne Einsatz der Arme und Hände bis zu dreimal in der eigenen Mannschaft hin- und herzuschießen, ohne dass dieser den Boden berührt. Danach muss der Ball wie beim Volleyball auf das gegnerische Feld befördert werden.

3.Makruk Thai

Bei diesem Schach ähnlichen Spiel soll auch der Geist gefördert werden, denn das Spiel soll möglicherweise früher genutzt worden sein, um militärische Strategien zu planen. Gespielt wird auf einem quadratischen Brett und jeder Spieler hat sechs Arten von Spielfiguren, die Spieler bewegen die Figuren, solange nach bestimmten Regeln, bis der König „Khun“ von einem Spieler festgesetzt wird. 

4.Golf

In Thailand gibt es mittlerweile über 100 Golfplätze. Golf ist zu einer Art Volkssport geworden und erfreut sich zunehmender Begeisterung. Hier gibt es keine gravierenden Unterschiede oder besondere Regeln, die es sonst wo nicht gibt. Das Einzige was das Golfspielen zu anderen Ländern unterscheidet, ist der Preis. In Europa eher in den gehobenen Schichten vertreten, in Thailand ein relativ günstiger Sport, da eine Mitgliedschaft nicht erforderlich ist.

5.Bowling

Mittlerweile findet man in vielen großen Städten Thailands Bowlingcenter. Gerade bei der jüngeren Generation ist Bowling zu einer sehr beliebten Freizeitaktivität geworden. Ebenso wie in Europa und anderswo sind die Bowlingbahnen laut und blinkend, denn der Spaß soll im Vordergrund stehen.

So nah und doch so fern: Asien und Europa sind nicht durch einen riesigen Ozean voneinander getrennt, sondern bestehen als Eurasien Seite an Seite. Istanbul hat sogar etwas von jeder Kultur zu bieten, denn die türkische Metropole liegt auf beiden Kontinenten. Dass in Asien nicht alles so ganz nach europäischen Normalitäten läuft, ist eigentlich bekannt. Ein ständig freundliches Gesicht und absoluter Gehorsam gelten als typische Verhaltensmuster, wenn es Richtung Osten geht. In Europa ist hingegen regelmäßige Nörgelei und ständiger Widerspruch angesagt.

Alte Menschen werden in Asien mehr geschätzt

In Asien wird das Alter gleichgesetzt mit Würde und mit Weisheit. Der Respekt gegenüber Senioren und alten Menschen in China, Japan und Co. kann sehr beeindruckend sein. Betagte Personen gelten in Fernost als erfahren und besonders weise. Gibt es ein Problem, wird sich guter Rat bei der Großmutter und dem Großvater gesucht. In Korea verbeugt man sich zur Begrüßung einer älteren Person um 90 Grad, das älteste Familienmitglied am Tisch fängt außerdem immer zuerst an zu essen. In westlichen Gesellschaften wird oftmals die Zurechnungsfähigkeit alter Menschen angezweifelt. Rentner fühlen sich schneller überflüssig und sehen nicht selten als Ballast. Jemanden als alt zu bezeichnen, grenzt in Europa fast schon an eine Beleidigung. Weiter östlich werden derartige Aussagen als Kompliment aufgefasst.

Eine andere Körpersprache sorgt für Missverständnisse

Manche Mimiken und Gestiken haben in Europa eine andere Bedeutung als in Asien. Eine geballte Faust mit einem ausgestreckten Daumen nach oben hat hierzulande eine positive Aussage. In Indonesien und in China steht ein solches Zeichen aber für eine Zahl. Auf den Philippinen stellt das Hochziehen der Augenbraue eine Begrüßung dar, in Tibet wird dafür die Zunge herausgestreckt. Was in Europa als Verneinung gilt, kann in Asien gegenteilig aufgefasst werden. Für eine Zustimmung wird im Osten der Welt nämlich mit dem Kopf nach rechts und links gewackelt. Forscher haben herausgefunden, dass Westeuropäer bei der Kommunikation mehr auf den Mund achten. Asiaten hingegen konzentrieren sich auf die Augenpartie, um den Ausdruck und das Gefühl ihres Gegenübers zu verstehen.

Der Chef hat immer recht

Die Mitarbeiter eines Unternehmens unterliegen in Asien einer klaren Hierarchie mit dem Chef an der Spitze. Respekt und Achtung muss ihm gezollt werden und ein Widerspruch steht außer Frage. Dass Europäer ihrem Boss gegenüber nicht immer so loyal sind, kann täglich beobachtet werden. Führungskräfte werden nicht unbedingt ernst genommen und es wird gerne hinter ihrem Rücken getuschelt. Für Asiaten sind Anweisungen von oben unanfechtbar. Was der Chef sagt und macht, wird schon richtig sein. Schließlich hat er es bis in die höchste Firmenebene geschafft.

Stets ein freundliches Gesicht machen

In China und in Japan wird besonders viel gelächelt. Auch in schwierigen Situationen bewahren Asiaten noch die Fassung, wenn Europäer schon vor Wut tobend rot anlaufen. Immerwährende Freundlichkeit wird auf dem asiatischen Kontinent großgeschrieben. Eine fuchtelnde Gestik und lautes Schreien ist für Menschen aus Fernost untypisch. Asiaten sind tatsächlich sehr freundlich, äußerst höflich und hilfsbereit. Verbeugen und Klatschen ist auf dem größten Erdteil der Welt ein Zeichen des Dankes und der Höflichkeit. Das scheinbare Grinsen sollten unkundige Europäer nicht missverstehen. Das gehört sich in Asien einfach so.

Chinesische Tischsitten sind für Europäer ein kleiner Kulturschock

Wer beim Essen keine Geräusche von sich gibt, dem schmeckt es in China scheinbar nicht. Im Reich der Mitte ist es völlig normal, zu schlürfen, am Tisch zu schmatzen oder sich sogar die Nase zu putzen. Es braucht sich nicht zurückgehalten werden, ganz im Gegenteil. Chinesen spucken darüber hinaus gerne auf den Boden. Sie glauben, das Herunterschlucken von Schleim im Rachen sei ungesund. Anlässlich der sportlichen Spiele in Peking versuchte die Regierung, das für Ausländer unappetitliche Spucken zu unterbinden. Der Erfolg der Initiative lässt noch auf sich warten.

Es gibt auch viele Gemeinsamkeiten

Trotz der gravierenden Unterschiede bestehen durchaus zahlreiche Gemeinsamkeiten. Vor allem was das Netzverhalten angeht, gibt es kaum Unterschiede. Handysucht ist in Asien und Europa mittlerweile normal. Es wird gechattet, gesurft und gespielt, bis der Arzt kommt. So erfreuen sich Online Casinos auf beiden Kontinenten großer Beliebtheit. Wer diese kulturelle Gemeinsamkeit erleben will, kann auf onlinespielcasino.de die neuesten Casinos finden, die unter den Spielern gerade angesagt sind. Es wurden diverse Anbieter durchleuchtet, um interessierten Spielern das beste Flair zum Zocken zu gewähren.

Außerdem gleichen sich die Lebensstile immer mehr an. Heute wird in Asien, vor allem in China, in Japan und in Korea, mehr Bier konsumiert als in Europa. Die Jugend in Asien strebt vermehrt einen westlichen Lifestyle an. In der Kunst und Unterhaltung überschneiden sich die Interessen oftmals. Diverse Videospiele, die europäische Teenies und Erwachsene auf europäischem Grund zocken, stammen nicht selten aus asiatischer Produktion. Musikalisch ist der K-Pop auf dem Vormarsch. Die südkoreanischen Boybands BTS und Exo erobern die Herzen von europäischen und asiatischen Mädels gleichermaßen.

Die bisher strenge Vorgehensweise der thailändischen Regierung in Bezug auf Tourismus setzt sich laut neuesten Angaben fort. Während noch vor kurzem eine Regelung bezüglich eines neuen Touristenvisums beschlossen wurde, wird ausländischen Gästen noch bis April der Riegel vorgeschoben. Auch im Angesicht der deutlich geschädigten Tourismusbranche besitzt der Schutz vor der Pandemie hier den größeren Stellenwert.

Strenge Maßnahmen als Erfolgsrezept

Speziell zur Winterzeit, vor allem auch über Weihnachten und Neujahr, zählt Thailand zu den beliebtesten Reisezielen in Deutschland und anderen Ländern Europas. Ein exotisches Frühstücksbuffet und der Besuch am warmen Strand stellt für viele Einheimische eine weitaus angenehmere Morgenroutine dar, als in der verschneiten, kalten Heimat aufzuwachen. Aus der üblichen Hochsaison, wo sich Besucher aus aller Welt einfinden, wird dieses Jahr jedoch nichts. Laut aktuellen Meldungen des thailändischen Tourismusministeriums heißt es für deutsche Urlauber dieses Jahr Schnee statt Strand.

Grund für die erweiterte Grenzschließung bis mindestens April ist die momentan gute Sachlage in Bezug auf das Coronavirus. Im Gegensatz zu vielen europäischen Ländern gab es keine große, zweite Welle in ähnlichem Ausmaß - diese Entwicklung möchte man nun aufrechterhalten. Durch die bislang strengen, gesetzten Maßnahmen sind die Infektionszahlen vergleichsweise deutlich niedriger. Andererseits bahnt sich jedoch eine andere Herausforderung für das asiatische Land an.

Ein wirtschaftlicher Rückgang steht bevor

Durch die Maßnahmen, die zur Eindämmung der Krankheit angewendet werden, droht Thailand eine wirtschaftliche Katastrophe. Aufgrund des drastischen Einbruchs in der Tourismusbranche rechnen Experten damit, dass dem Land die schwerste Rezession der Geschichte bevorstehen wird. Mit dem neuen Beschluss, sich noch bis mindestens April abzuriegeln, wird die Wahrscheinlichkeit dieser Problematik wohl noch größer werden. Bis Ende März werden Visa-Anträge nicht mehr berücksichtigt. Der Zeitraum, in denen kein Tourismus in Thailand stattfand, würde sich dann auf ein Jahr belaufen.

Bislang erhielten nur Langzeittouristen mit besonderen Auflagen die Einreiseerlaubnis - eine Bestimmung, für welche sich das Land heftiger Kritik aussetzen lassen musste. Auch ein eigenes Vermögen von mindestens 15.000 Euro war erforderlich; diese Bestimmung wurde allerdings mittlerweile von der königlichen, thailändischen Botschaft zurückgezogen. Dennoch nimmt dieses Konzept noch nicht richtig Form an. Der Andrang ist gering, wodurch sich der Aufschwung in Thailand zusätzlich schwierig gestaltet.

Teilöffnungen sind als temporäre Lösungen im Gespräch

Um dennoch wieder auf die Zielgerade zu kommen, stehen für ausgewählte Regionen spezielle Überlegungen im Raum. Ko Samui, Krabi oder auch Phuket, die besonders auf Besucher angewiesen sind, sollen für Touristen aus bestimmten Ländern geöffnet werden um die Bildung von Reiseblasen zu ermöglichen. Bislang hat sich die thailändische Regierung zu diesem Vorhaben jedoch nicht erneut geäußert.

Aufgrund dessen fordern viele Reiseunternehmen die Regierung auf, mit jenen Ländern, die ein niedriges Infektionsrisiko aufweisen, Partnerschaften dieser Art einzugehen. Des Weiteren gehört auch eine Aufhebung der bislang als obligatorisch eingestuften Quarantänebedingungen zu den Forderungen jener Branche.

König Maha Vajiralongkorn nimmt seit nun knapp vier Jahren auf dem Thron von Thailand Platz. Mittlerweile hat er ein solches Vermögen angehäuft, dass er mit Abstand auch der reichste Mann des Landes ist. Der Geldwert in Milliarden sowie auch der Besitz vieler Immobilien und Grundstücke sorgen allerdings nicht nur für ein ziemlich sorgenfreies Privatleben - zahlreiche Konzernchefs des Landes werben zusätzlich um die Gunst jenes Mannes, der in etwa ein Zehntel der gesamten Wirtschaftsleistung Thailands für sich beansprucht.

Anteile in verschiedenen Bereichen

Die umgerechnet 60 Millionen Dollar, die Maha Vajiralongkorn sein Eigen nennt, besteht nicht nur aus reichlich Barvermögen. Das Staatsoberhaupt besitzt fast 25 Prozent der heimischen Siam Commercial Bank und ist zusätzlich Eigentümer von fast einem Drittel der Aktien vom Mischkonzern “Siam Cement Group”.

Dass Thailands König nun persönlich als Anteilseigentümer geführt werden kann, ist eine durchaus neuartige Entwicklung. Jene Anteile wurden bis vor kurzem noch im Namen des Crown Property Bureau, sprich auf staatlicher Ebene verwaltet. Die Argumentation lautete, dass es sich hier nicht um Privateigentümer des Königs, sondern vielmehr um nationale Besitztümer handelt, die auf treuhändischer Basis verwaltet werden. Mit der Thronbesteigung von Maha Vajiralongkorn änderte sich dies jedoch. Er bekam die vollständige Kontrolle über das Crown Property Bureau. Dadurch hat er absolute Verfügungsgewalt und kann sie auch zum eigenen Privatbesitz zählen.

Mehr Immobilien für das Land

Ein signifikanter Teil des königlichen Vermögens ist in Bangkok angesiedelt. Hier befinden sich derzeit überall Bauprojekte in Durchführung, weswegen an fast jeder Straßenecke eine Baustelle anzutreffen ist. Insgesamt sind sie Teil des wohl größten und ambitioniertesten Vorhabens des Landes. Mit einer Investitionssumme von umgerechnet rund vier Milliarden US-Dollar soll hier ein neuer Stadtteil mitsamt mit Wohnhäusern, Hotels und Einkaufszentren errichtet werden. Schirmherr ist der Milliardär Charoen Sirivadhanabhakdi, der das Grundstück direkt vom Königspalast gepachtet hatte.

Direkt mit dem König abgeschlossene Pachtverträge sind mittlerweile keine Seltenheit mehr. Insgesamt zählt er nur in Bangkok 14 Quadratkilometer Grund zu seinem Eigentum, größtenteils auch in den besten Lagen. Die Verpachtung jener Flächen ist zusätzlich ein sehr lukratives Geschäft für Vajiralongkorn. Laut Informationen, welche vom Wirtschafts- und Investitionsmagazin FITFORMONEY gesammelt wurden, belief sich der Gesamtwert bereits im Jahr 2014 auf über 34 Milliarden Dollar. “Mittlerweile sind die Grundstückspreise im Land aber um etwa zwei Drittel angestiegen. Der heutige Schätzwert muss daher deutlich höher angesiedelt werden”, führt ein Sprecher des Magazins weiter aus.

Wirtschaftsmacht nicht ohne Widerstand

Die Wirtschaftsmacht des Königs stößt allerdings innerhalb des Landes auf Widerstand. Zahlreiche Proteste zielen auf eine Reform der Monarchie ab. Die Verflechtungen zwischen Palast und der heimischen Wirtschaft seien nicht ordnungsgemäß hieß es vonseiten einiger Protestbewegungen.

Jene Bewegungen finden statt, obwohl kritische Äußerungen gegenüber dem Königshaus lange nicht möglich waren. Das weit ausgelegte Majestätsbeleidigungsgesetz sah im Extremfall 15 Jahre Haft vor. Mittlerweile sind die zahlreichen Schüler und Studenten auf den Straßen davon jedoch unbeeindruckt. Angesichts der Wirtschaftskrise ist vor allem eine Reduzierung der Palastausgaben ein zentraler Punkt der Protestwellen.

Es gibt viele Dinge, die uns überrascht haben, was Fernstudium in Thailand angeht. Hier sind 5 davon.

1. Eine besondere Stiftung wurde zu diesem Zweck gegründet

Die Regierung von Prayuth gründete die Fernunterrichtsstiftung, die dem Bildungsministerium hilft, Fernlehr- und Lernkurse über Fernsehsendungen zu starten. Die Nationale Rundfunk- und Telekommunikationskommission (NBTC) hat zugestimmt, Bildungsprogramme über ihre siebzehn Kanäle zu senden, damit Studenten Zugang zu Bildung erhalten.

Der Unterricht wird auf zwölf Kanälen geplant, um Kurse vom Kindergarten bis zum „Maw 3“ abzudecken. Während der Ansatz Studierenden im ländlichen Thailand sowie aus armen Familien die Möglichkeit bietet, während des Lockdowns Zugang zu Bildung zu erhalten, müssen die Familien dennoch über eine digitale Kabelbox verfügen, um die Kanäle empfangen zu können. Bei allen dieser ist Englisch Unterricht von wesentlicher Bedeutung. 

2. Begrenzte Verfügbarkeit aufgrund hoher Investitionskosten

Es gibt nur sehr wenige Universitäten, die Fernunterricht bieten. Dies kann auf die hohen Investitionskosten zurückzuführen sein. Die Verwaltung sollte sorgfältig über das hohe Budget fürs Lernen dieser Art nachdenken. Die Faktoren, die den Einsatz von E-Lernen beeinflussen sind ebenfalls ein wichtiger Aspekt bei der Entscheidung, ob man in Fernunterricht investiert oder nicht.

Die Gesellschaft in Thailand verändert sich durch Bildungstechnologie und soziale Entwicklungen, angetrieben von einer neuen technokulturellen Revolution, die E-Learning erweitert, eine zunehmende digitale Kluft schafft, die auf Technologie basiert, und führt zu Verhaltensbeschränkungen in Bezug auf Lernbedürfnisse, Engagement, und Zugang.

Diese Entwicklung wird die meisten Beteiligten bei der Entwicklung und Nutzung dieser neuen technologischen Konfigurationen herausfordern hinsichtlich ihrer Ideen, Ansichten, und zukünftige Bestrebungen nach Fernunterricht.

Mobile Geräte für den Einsatz im Bildungsbereich sind seit mehr als 10 Jahre verfügbar, aber die erheblichen Hindernisse für ihre Umsetzung und konsequente Verwendungszwecke wie Kosten- und Technologieeinschränkungen wurden erst kürzlich und in größerem Umfang angesprochen.

3. Ein langsamer Beginn

Der verlängerte Lockdown in Thailand führte dazu, dass sich das neue Schulsemester um sechs Wochen verzögerte. Nach den ursprünglichen Absichten musste der Unterricht Mitte Mai wieder anfangen. Doch wurde der Beginn des neuen Semesters auf Juli verschoben.

Für viele Bildungseinrichtungen, insbesondere für Hochschulen, führte die Reaktion auf die Schließung von Universitäten dazu, dass Studenten und Vorlesungen zum Online-Fernunterricht wechselten. Während sich Thailand wie die übrigen asiatischen Nachbarn und die ganze Welt dem Digitallernen zuwandte, tauchte Thailands tief verwurzelte sozioökonomische Ungleichheit als Hindernis für den weit verbreiteten Zugang zum Fernunterricht und Digitallernen auf.

Infolge des jahrzehntelangen Wachstums in Bangkok variieren die Ressourcenverfügbarkeitsquoten landesweit und in jeder der 77 Provinzen erheblich.

Nicht alles ist negativ. Da Fernunterrichtsprogramme nicht erfordern, dass Sie physisch in einem Klassenzimmer anwesend sind oder einen vordefinierten Zeitplan einhalten, können Sie Ihren eigenen Zeitplan festlegen.

Fernunterricht bietet Ihnen die Flexibilität, Ihre Kursarbeit von überall, zu jeder Zeit und in Ihrem eigenen Tempo abzuschließen. Sie haben eine wichtige Aufgabe am Morgen? Kein Problem - melden Sie sich an, um Ihre Schularbeiten am Nachmittag oder später am Abend abzuschließen.

4. Lassen Sie sich von überall aus weiterbilden, auch mit wenig Geld

Mithilfe der Online-Schulung können Sie an Kosten wie Kraftstoff, Parkplätze, Bücher, Betreuung und mehr sparen. Und da so viele dieser Programme im eigenen Tempo durchgeführt werden, bieten sie Ihnen die Möglichkeit, in kürzerer Zeit als ein traditionelles Programm Ihren Abschluss zu machen. Weniger Zeit mit Studium bedeutet geringere Bildungskosten.

Außerdem haben viele Online-Abschlüsse niedrigere Studiengebühren. Da Sie einen Fernlehrgang von überall aus absolvieren können, sind Sie nicht an die Geografie gebunden. Sie können jede Schule auswählen, die das gewünschte Programm anbietet, unabhängig davon, wo es sich befindet. Wenn Sie jemals umziehen, müssen Sie sich keine Sorgen mehr machen, dass Sie in eine andere Uni gehen.

5. Online-Kurse helfen Ihnen, technisch versiert zu werden

Fernunterrichtsprogramme nutzen hoch entwickelte Technologien, um Bildung zu ermöglichen. Indem Sie elektronisch auf Studienmaterial zugreifen, Aufgaben über Websites einreichen und an Online-Foren teilnehmen, um täglich mit Professoren und Klassenkameraden zu interagieren, können Sie technologisch versierter werden als herkömmliche Studierenden.

Die Qualität wird in Frage gestellt

Trotz seiner Popularität und seines Wachstums können einige Menschen die Qualität und Gültigkeit des Fernunterrichts in Thailand und anderswo in Frage stellen. Der Hauptgrund für dieses Vorurteil gegen Fernunterricht ist das Vorhandensein von Online- "Diplom-Mühlen", die gefälschte Abschlüsse vergeben.

Die einzige Möglichkeit, diese Tendenz zu überwinden, besteht darin, sicherzustellen, dass Sie Ihren Online-Abschluss an einer ordnungsgemäß akkreditierten Institution erwerben. Darüber hinaus neigen befragte Online-Studenten dazu zu argumentieren, dass einige Kurse zu einfach und nicht praktisch oder anwendbar sind.

Thailand zwischen Streetfood und Digitalisierung

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Dienstag, 01 Dezember 2020 13:58

Die anhaltende Corona-Pandemie beschleunigt die Digitalisierung der Arbeitsabläufe in deutschen Unternehmen. Auch andere Bereiche wie Bildung oder Verwaltung bekommen ein digitales Make-over.

Doch einen Schub für die Digitalisierung kann man auch in anderen Ländern der Welt erkennen wie beispielsweise Thailand. Das Land ist nicht nur im digitalen Zeitalter angekommen, sondern bereit dieses aktiv mitzugestalten.

Zwischen Streetfood und Smartphone

Nirgendswo zeigt sich der Kontrast zwischen alt und neu, zwischen Tradition und Fortschritt so deutlich wie in den Straßen Bangkoks. Während man sich sein Mittagessen in improvisierten Garküchen am Straßenrand kaufen kann, sitzen Büroangestellte in Anzug und Krawatte in ihre Smartphones vertieft auf bunten Plastikstühlen und shoppen online, buchen ihre nächsten Flüge oder schließen ganze Geschäfte via App ab.

Die Regierung hat bereits 2016 das „Thailand 4.0“ Programm ins Leben gerufen. Ziel ist es durch Investition in Innovation und digitale Infrastruktur das Land als regionalen Hub zu positionieren und auf internationaler Ebene wettbewerbsfähig zu machen.

Im Zuge der Digitalisierung sollen in Thailand vorrangig darauf angelegt, die Kommunikation mit Behörden mehr und mehr elektronisch abzuwickeln. Mittlerweile übersteigt die Anzahl der Mobilverträge die Bevölkerungszahl um 30 % und auch in abgelegenen und schwer erreichbaren Teilen des Landes gibt es eine 4G Netzabdeckung. Die Internetabdeckung wird dabei mittels Kupferdrähte ermöglicht.

“1A Kontaktnachverfolgung” in Zeiten der Pandemie

In Thailand war die digitale Kontaktnachverfolgung im Zuge der Corona-Pandemie beinahe in Vergessenheit geraten – bis ein Schreckensmoment das Land wachrüttelte. Seit Ende Mai kann das südostasiatischen Land keinen neuen lokalen Corona-Fall mehr nachweisen. Da sorgte es für große Aufregung, als Mitte Juli bekannt wurde, dass ein positiv getesteter Angehöriger des ägyptischen Militärs bei einem Kurzbesuch in einer Provinz östlich von Bangkok unterwegs war.

Für das thailändische Contact-Tracing-System namens „Thai Chana“ brachte das die Bewährungsprobe. Die mobile Anwendung dort funktioniert nicht wie hier in Deutschland über Bluetooth-Signale. Die Nutzer müssen sich stattdessen an Orten wie Restaurants, Bars oder Einkaufszentren bei jedem Besuch einchecken, indem sie mit dem Smartphone einen QR-Code einscannen. Sollte an dem jeweiligen Ort ein Covid-19-Fall auftreten, werden die Besucher umgehend informiert und müssen sich testen lassen. Im Fall des ägyptischen Offiziers half dieses System nach offiziellen Angaben, Hunderte potenzielle Kontaktpersonen zu identifizieren. Die anschließenden Tests zeigten: Keiner hatte sich angesteckt.

Doch trotz diesen prominenten und positiven Beispiels des theoretische Nutzen von „Thai Chana“, verliert die Anwendung angesichts der aktuell verschwindend geringen Wahrscheinlichkeit, sich in Thailand mit dem Coronavirus zu infizieren, zunehmend an Akzeptanz. In der Hauptstadt Bangkok ignorieren die meisten Besucher die QR-Codes an den Eingangstüren von Läden und Lokalen.

Thailand ist ein Land, das sich in verschiedenen industriellen Bereichen rasant entwickelt. Dazu gehört auch die Unterhaltungsbranche im Netz, in die mittlerweile von Regierungsseite ordentlich investiert wird. Entwicklungen sieht man zum Beispiel im Bereich von Video-On-Demand, da in Thailand ein eigener Service auf den Markt kommen soll. Zusätzlich entstehen immer mehr Gaming Studios, die eigene Spiele aus der thailändischen Schmiede hervorbringen. Potential ist in vielen verschiedenen Bereichen zu sehen, denn die Nachfrage in und um Thailand ist groß. Aber nicht in allen Sektoren fährt man den Kurs in die Zukunft. Wir haben uns die Online-Landschaft Thailands einmal genauer angesehen!

Eigene Streaming-Plattform für Thais

Der thailändische Minister für digitale Wirtschaft und Gesellschaft – oftmals auch als Cyberminister abgekürzt – brachte einen neuen Vorschlag hervor, um die Film- und Serienwelt Thailands zu unterstützen. Statt auf Streaming-Dienste wie Netflix zurückzugreifen, möchte er einen eigenen Video-On-Demand-Service kreieren, der vor allem thailändische Produktionen anbieten soll. Kritische Stimmen wiesen darauf hin, dass auch auf Netflix und Co. bereits viele thailändische Inhalte verfügbar sind und die Nachfrage womöglich kleiner sei als ursprünglich gedacht. Diese Kritik weist der Cyberminister allerdings gekonnt ab, denn mit dem Streaming-Service sollen nicht nur durch Gebühren hohe Einnahmen generiert werden, sondern die Einführung könnte auch die Filmindustrie des Landes stärker beleben.

Die entstehenden Filme und Serien könnten dann auch in andere Länder exportiert werden, darunter z. B. Südkorea oder Indonesien. Die Regierung soll das Projekt finanziell unterstützen und damit bei dem Aufbau der Plattform helfen. Bisher konnte die thailändische Film- und Serienproduktion noch nicht wahnsinnig überzeugen. Viele Thailänder und Expats konsumieren daher amerikanische und internationale Inhalte mit thailändischer Synchronisation. Bei eigenen Produktionen für einen Streaming-Service müsste man sich inhaltlich also deutlich stärker an das amerikanische Vorbild annähern. Ob die Pläne tatsächlich in die Tat umgesetzt werden, ist derzeit noch nicht bekannt. Andere Länder zeigen es jedoch bereits vor. So gibt es mittlerweile z. B. den Streaming-Giganten iFlix aus Malaysien, der derzeit in 13 asiatischen Ländern angeboten wird. Um Netflix als Konkurrenzunternehmen zu entkräften, wird der bekannte Streaming-Service in einigen dieser Länder von gewissen Internetanbietern sogar gesperrt.

eSports sind mittlerweile ein wichtiger Teil der thailändischen Spielindustrie

Thailändische Spieleindustrie blüht auf

Thailand ist ein Land voller Gamer. Videospiele sind hier sehr beliebt und laut einer Statistik wird in dem Land sogar am allerlängsten pro Tag gespielt. Im Durchschnitt spielen thailändische Gamer nämlich rund 103 Minuten auf Spielkonsolen, dicht gefolgt von den chinesischen Spielern, die etwa 84 Minuten pro Tag mit Videospielen verbringen. Die Deutschen liegen mit 42 Minuten deutlich dahinter. Thailands Spielindustrie profitiert davon, denn die Nachfrage nach neuen Games ist groß. Während viele Thais internationale Titel spielen, entstehen immer mehr Entwicklerstudios im Land. Das 2006 gegründete Studio 7 Raven Studios brachte zahlreiche Titel für den Nintendo DS hervor, darunter ZombieZ Seeker DS und Astro Invaders DS. Ebenfalls aus Thailand stammt die Spielreihe Aeterno Blade, deren drei Teile für verschiedene Konsolen und den PC erschienen. Herausgebracht wurden die Spiele von Corecell Technology, einem Studio im Herzen von Bangkok.

Im Bereich der eSports findet man ebenfalls eine starke Teilnahme auf internationaler Ebene. So findet z. B. die große ESL One Thailand im Land statt, wie der Name bereits verrät. Im gigantischen Wettkampf um Dota 2 reisen eSport-Teams aus aller Welt nach Thailand. 2020 wird das Turnier allerdings online abgehalten. Thailand ist als Nation auch bei den Asian Games mit dabei, wo 2018 zum ersten Mal auch eSports beteiligt war. Das thailändische Team trat in den Disziplinen Arena of Valor, Hearthstone und Starcraft II an, konnte allerdings keine der Medaillen mit nach Hause nehmen.

Großes Interesse an weiteren Sektoren

Neben der Film- und Videospielbranche gibt es noch weitere Sektoren der Digitalwirtschaft, die man in Thailand weiter ausbauen könnte. Das Land verfügt bereits über eine große 5G-Abdeckung, weshalb Mobile Gaming ebenfalls auf dem Vormarsch ist. Hier sind jedoch weiterhin einfache App-Spiele im Trend, thailändische AAA-Titel für den mobilen Bereich sucht man allerdings noch vergeblich. In vielen Ländern sieht man außerdem einen Boom der Online Casinos und viele Nationen vergeben mittlerweile eigene Lizenzen an die virtuellen Spielbanken. Auch in Deutschland fiebert man bereits auf jene Änderungen hin. Dank dem großen Angebot an deutschsprachigen Online Casinos können deutsche Spieler aber auch jetzt schon auf die Inhalte zugreifen. Sie besuchen die Online Spielbanken, um dort Slots und klassische Tischspiele auszuprobieren. Die komplexen Spielerfahrungen erlauben es Usern, ihre eigenen Strategien zu entwickeln und sich selbst zu fordern. Selbst Slots können auf strategische Weise gespielt werden, da eigene Setzmuster entwickelt werden können. Ob sich Thailand an der großen Nachfrage ein Beispiel nehmen wird, bleibt abzuwarten. Für die Unterhaltungsbranche würden sich hier auf jeden Fall große Chancen auftun, besonders wenn das Ministerium für digitale Wirtschaft und Gesellschaft mehr Einnahmen im eigenen Land behalten will. Im Sektor eCommerce gibt es ebenfalls noch Potential nach oben. Zwar gibt es einige thailändische Online-Shops wie JIB oder HomePro, das für seine umweltfreundliche Kampagne gelobt wurde. Internationale Firmen wie Amazon und Alibaba verfügen jedoch über deutlich größere Bandbreiten an Produkten und werden daher vermehrt genutzt. Einen vergleichbaren Service mit einer solchen abwechslungsreichen Produktpalette gibt es derzeit in Thailand noch nicht.

Thailands Online-Branchen boomen und der Weg soll weiterhin steil bergauf gehen. Der Cyberminister arbeitet derzeit an einem Vorschlag, einen Streaming-Service als Konkurrenz zu Netflix herauszubringen und damit gleichzeitig die Film- und Serienproduktion im Land anzukurbeln. Währenddessen sieht man ein stetiges Wachstum in der thailändischen Spielebranche, in der immer mehr Entwicklerstudios aus dem Boden sprießen und eSports enorm gefördert wird. Noch ist allerdings viel Luft nach oben, denn einige Sektoren der digitalen Wirtschaft werden noch nicht genug vorangetrieben. Wir sind gespannt, was die Zukunft bringt!

Das Versprechen „bis dass der Tod uns scheidet“ bei einer kirchlichen Hochzeit wird heutzutage immer seltener eingehalten. Die Scheidungsquote weltweit ist hoch. Den unrühmlichen ersten Rang nimmt Luxemburg ein: Unglaubliche 87 Prozent der Ehen werden geschieden. Danach folgen Spanien (65 Prozent), Frankreich (55 Prozent), Russland (51 Prozent), USA (46 Prozent), Deutschland (44 Prozent), das Vereinigte Königreich (42 Prozent), Neuseeland (42 Prozent), Australien (38 Prozent) und Kanada (38 Prozent).

Steigende Scheidungsquote in Thailand

Vor gar nicht langer Zeit gab es in Thailand deutlich weniger Scheidungen als in anderen Ländern. Im Jahr 2016 beispielsweise sah das jedoch anders aus: 118.539 Paare ließen sich bereits im ersten Ehejahr scheiden. Im Jahresvergleich entspricht diese Zahl einem Anstieg von 27 auf 39 Prozent. Ein Grund dafür könnte sein, dass relativ viele Thailänder, insbesondere Frauen, Ehen mit Ausländern eingehen, ohne dass sich die beiden Partner zuvor richtig kennengelernt zu haben.

Was sollte man über Scheidungen in Thailand wissen?

Es gibt zwei Alternativen in Thailand: Zum einen die einvernehmliche, zum anderen die gerichtliche Scheidung. Bei ersterer handelt es sich um eine sogenannte Verwaltungsscheidung. Sie ist günstiger und unkomplizierter. Muss der Gerichtsweg eingeschlagen werden, ist in der Regel mit deutlich höheren Kosten zu rechnen.

Merkmale der Verwaltungsscheidung

Sie ist verhältnismäßig billig und erfolgt schnell, sodass viele Thailänder die Verwaltungsscheidung vorziehen. Grundvoraussetzung ist, dass das Einverständnis beider Parteien vorliegt. Nach thailändischem Gesetz reicht dies aus, um eine Ehe zu beenden bzw. aufzulösen. Zusätzlich Gründe müssen nicht angeführt werden. Wer sich für die Verwaltungsscheidung entscheidet, muss entsprechende Dokumente unterschreiben. Die Signierung von Frau und Mann (gleichgeschlechtliche Ehen sind verboten) ist erforderlich. Zuständig ist die örtliche Registrierstelle, in Thailand unter den Namen Khet, Amphoe oder Amphur bekannt.

Eigenarten der gerichtlichen Scheidung

Im Fall, dass nur einer der Partner die Beendigung der Ehe verlangt, kommt ausschließlich die gerichtliche (nicht einvernehmliche) Scheidung in Betracht. Voraussetzung für die Beantragung und Zustellung des Scheidungsverlangens ist, dass ein bestimmter Grund nach thailändischem Recht vorliegt. Zu den häufigsten Anlässen für das Verlangen auf Ehescheidung in Thailand zählen: Strittige Eigentumsrechte an Vermögenswerten, Sorgerechtskonflikte bezüglich der gemeinsamen Kinder sowie Verfehlungen in der Ehe, die sich schädlich auf diese ausgewirkt haben. Ist eine einvernehmliche Regelung nicht möglich, kann das zuständige Gericht eingeschaltet werden. In diesem Fall urteilt der Richter über die strittigen Punkte. Fand die Eheschließung im Ausland statt, kann gleichfalls eine gerichtliche Entscheidung angestrebt werden. Allerdings nur, wenn Paare seit einiger Zeit in Thailand ansässig sind oder dort arbeiten.

Beweise für den Ehebruch mithilfe einer Detektei erhalten

Ausländer, die sich in Thailand vom einheimischen Partner auf dem Verwaltungsweg scheiden lassen, sollten Folgendes wissen: Die außergerichtliche Scheidung wird nicht in allen Ländern anerkannt. Vorteilhaft für die richterliche Entscheidung ist, wenn der Antragsteller die Gründe für das Scheitern der Beziehung belegen kann. Ehebruch ist eine der meist erwähnten Ursachen für das Scheidungsverlangen. Da dieser nur schwer nachweisbar ist, empfiehlt sich die Einschaltung einer Detektei. Die Personenüberwachung ist eine ihrer Hauptaufgaben und die Aufklärungsquote ist hoch. Bei der Auswahl innerhalb Deutschlands sollte man ggfs. darauf achten, dass Nachforschungen im Ausland zum Erfahrungsgebiet der Detektei gehören. Weitere bedeutende Kriterien sind Flexibilität, hohe Effizienz sowie auf die Auftragsanforderungen explizit zugeschnittene Honorar-Angebote.

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