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Sonstiges & Lifestyle (49)

AURUM Galerie in Bangkok eröffnet

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Freitag, 17 Juli 2020 13:01

Am 4. Juli eröffnete die AURUM Galerie in Bangkok ihre Tore. Die AURUM Galerie ist eine zeitgenössische städtische und Straßen Kunst Galerie und befindet sich in Warehouse 30, einem trendigen Community-Projekt im Kreativviertel Charoen Krung in Bangkok.

Die Galerie wurde konzipiert und kuratiert von dem international gefeierten DJ, Musiker, Schauspieler und Künstler Clifford Joseph Price MBE (Most Excellent Order of the British Empire), besser bekannt unter dem Namen Goldie.

Inspiriert von New Yorks goldener Ära der Graffiti-Kultur in den 1980er Jahren, ist die 528m² große Galerie eine Feier von Goldies lebenslanger Leidenschaft und Karriere als einflussreicher Mitwirkender der Kunstszene, die sich über drei Jahrzehnte erstreckt.

Einige der einflussreichsten Künstler der Welt stellen zusammen mit Goldie ihre Kunst in der Aurum Gallery aus, darunter Vhils, Belin, Saturno, Ben Eine, Odeith, Bio und Crash, um nur einige zu nennen. Die Galerie zeigt nicht nur Werke international anerkannter Künstler, sondern hofft auch, für den wachsenden Pool lokaler und regionaler Talente wie P7, Benzilla, Jecks und Wal Chirachaisakul Interesse zu erwecken.

In der Aurum Gallery befindet sich auch ein unglaublicher Live-Workshop-Bereich, in dem diese Künstler in Aktion präsentiert und aufstrebenden Talenten Meisterkurse angeboten werden können. Die Galerie plant, regelmäßig Veranstaltungen abzuhalten, damit Kunstbegeisterte vollständig in den Entstehungsprozess eintauchen können.

Die Aurum Gallery präsentiert die legendären Werke etablierter Künstler neben grenzüberschreitenden Stücken frischer Gesichter und hofft, der aufstrebenden Kunstszene in Südostasien etwas Neues und Aufregendes zu bringen.

Thai Küche – anders, lecker und vielseitig

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Donnerstag, 14 Mai 2020 09:13

Die thailändische Küche ist ein Mix aus Elementen der chinesischen, indischen und europäischen Küchen sowie lokalen Besonderheiten, die über Jahrhunderte zu einer einzigartigen Esskultur verschmolzen sind. Die Getränke sind fruchtig-frisch. Die Gerichte sind oftmals leicht bis sehr scharf oder süß-sauer. Fettiges ist kaum zu finden, dafür aber frisches Obst und Gemüse, was die Thai-Küche besonders gesund macht. Abgeschmeckt wird mit frischen Kräutern und einer schier endlosen Palette an Gewürzen, die mit großartigen Düften und lebendigen Farben Feinschmecker das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

Kalte Durstlöscher der Thai Küche

Statt Kaffee trinken Thailänder lieber Tee. Wie in vielen südostasiatischen Ländern wurde die Teekultur maßgeblich von China beeinflusst. Nennenswert sind zwei aromatische Teesorten, die im Inland angebaut werden: der Jasmintee und der Mulberry-Tee. Ersterer wird aus frisch gepflückten weißen Jasminblüten gemacht. Mulberry-Tee dagegen ist ein Gemisch aus Grüner Tee und Maulbeerblüten, die zusammen ein spinatartig duftendes Tee ergeben. Ein beliebtes Nationalgetränk auf Teebasis ist „Cha Yen“. Der Eistee aus Schwarztee ist fast an jeder Ecke Thailands zu kaufen. Er wird mit Zucker und Kondensmilch aufgepeppt und kalt serviert.

Auch wenn traditionell mehr Tee konsumiert wird, heißt es nicht, dass Besucher auf Kaffee verzichten sollten. Thailand gehört zu den Top 25 Kaffeeherstellern der Welt. Gut möglich, dass man Vorort einer der leckersten Kaffees trinkt, den man jemals gekostet hat. Ein erfrischendes Kaltgetränk auf Kaffeebasis heißt „Oliang“ und wird ähnlich wie „Cha Yen“ zubereitet.

Neben Tee und Kaffee ist Thailand für seine fruchtig-frischen Drinks bekannt. Das Land ist ein wahres Paradies für Besucher, die auf eine gesunde Ernährung achten und deshalb nahrhafte Smoothies und erfrischende Fruitshakes bevorzugen, welche den Körper ausreichend mit Vitaminen, Antioxidantien und Mineralstoffen versorgen. Zu finden sind diese in den berühmten Streetfood-Ständen, in der zu jeder Tageszeit fleißig Essen zubereitet wird. Einheimische schreiben ihren Durstlöschern gesundheitsfördernde Attribute zu. Von verdauungsfördernden bis hin zu Energie zuführenden Säften ist alles zu finden.

Diese Fruchtgetränke sollten auf jeden Fall ausprobiert werden. Super gesund ist der Saft der Kokosnuss. Wer will kann ihn mit dem Strohhalm direkt aus der aufgeschlagenen Frucht trinken. Besonders empfehlenswert sind die Granatapfel- und Wassermelonen-Shakes, die mit Crushed Ice zu kaufen sind. Für Europäer absolut unbekannt ist der Grass Jelly Juice. Grass Jelly ist eigentlich ein Dessert, das aus einer minzeartigen Pflanze hergestellt wird. Doch es ist auch in Saftform äußerst populär. Serviert wird dieser erneut mit viel Eis und Zucker.

Thai-Gerichte: ein Mix aus Gewürzen, milder Kokosnote und salziger Fischsauce

Inzwischen weiß jeder, dass in Thailand gerne scharf gegessen wird. Doch die Thai Küche würzt nicht nur mit Chilischoten. Die landesspezifische Geschmacksnote erhalten die Speisen aus einer ganzen Palette an Gewürzen, wie Ingwer, Tamarinde, Koriander, Basilikum, Minze, Knoblauch oder Zitronengras. Hinzukommen die typische Kokosnote und die intensiven Aromen der Fischsauce.

Leckere Currys auf Kokosnussmilchbasis sind ein wichtiges Element der Thai Küche. Regional abhängig gibt es eine große Auswahl an Curry-Gerichten, die alle Geschmacksrichtungen miteinander harmonisieren. „Gaeng Massaman“ aus der südthailändischen Region ist die perfekte Wahl für Einsteiger. Sie zählt zu den mildesten Curry-Sorten bezüglich seiner Schärfe. Mit seiner pikant-süßes Aroma ist es eine wahre Gaumenfreude.

Weiterhin überzeugt die Thai Küche mit köstlichen Ein-Teller-Gerichten. Hier wird eine komplette Mahlzeit inklusive dem Stärkelieferant auf einem Teller aufgetischt. Das Nudelgericht „Pad Thai“ ist ein Klassiker dieser Kategorie. Es wird aus Reisbandnudeln, verquirltem Ei, frischem Gemüse und Erdnüssen hergestellt. Natürlich darf die Fischsauce nicht fehlen. Als beliebtes Straßenfood wird es rasch im Wok zubereitet und den Kunden angeboten.

Die Suppen Thailands werden selten püriert. Suppenschlemmer wissen genau was sie bestellt haben, denn die Zutaten werden bestenfalls nur kleingehackt. Die sauer-scharfe Suppe „Tom Yam Gung“ gilt als Nationalgericht und sollte auf jeden Fall probiert werden. Sie ist ein Leckerbissen aus klarer Brühe und Riesengarnelen und wird traditionell zu Reis mit verschiedenen Einlagen, wie Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten, serviert.

Exotische Salate sind ein weiterer Bestandteil der Landesküche. Beim ersten Versuch ist Vorsicht geraten, weil sie überraschend scharf sein können. Um die Aromen miteinander zu vermischen, wird bei der Zubereitung oftmals ein Mörser mit Holzstößel benutzt. Typisch ist der Papaya-Salat „Som Tam“, der traditionell aus knackiger Papaya, langen Bohnen, Chili, Limetten, Zucker und Fischsauce hergestellt wird. Neben diesen Grundzutaten kann der Salat abhängig von der Region auch mit weiterem Frischgemüse, Meeresprodukten, Reisnudeln oder Fleisch ergänzt werden.

Die Landesküche ist einer der Elemente, welche Thailands Einzigartigkeit unterstreicht. Kaltgetränke aus Kaffee und Tee sowie Smoothies aus exotischen Früchten sind typische Durstlöscher im feuchten Savannenklima. Die Gerichte kann man in diese vier Kategorien unterteilen: Curry-Speisen, Ein-Teller-Gerichte, Suppen und Salate. Diese werden mit den heimischen Gewürzen und Kräutern zubereitet, welche den Gerichten die typische Thai Note verleihen und das Schlemmern zu einer wahren Gaumenfreude verwandeln.

Wenn Zeit kein Luxusgut mehr ist

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Montag, 06 April 2020 12:59

Ein Bericht von Wolfgang Payer, Inhaber der Easy ABC Sprachschulen – Pattaya

Covid-19 hat unser Leben verändert, nein, nicht nur unseres, sondern das Leben aller Menschen weltweit.  Die Corona-Krise hat die Welt und auch die Politik voll im Griff. Politiker stehen vor der Situation keine Fehler begehen zu wollen, denn ein Fehler könnte sich bei der nächsten Wahl schwer rächen, darum wird kurzerhand die Welt total abgeschottet. Die Weltwirtschaft ist am Boden und wird Jahre brauchen um sich wieder zu erholen. Für viele kleine und mittelständische Unternehmen ist die Zeit ohne Aufträge der Todesstoss, sie erholen sich nie wieder, sondern müssen ihre Türen für immer schliessen. Unzählige Menschen haben bereits ihren Arbeitsplatz verloren oder werden ihn in Kürze noch verlieren, je nachdem wie lange dieser Zustand anhalten wird. Es ist ein Kampf ums Überleben.

Touristen haben ihren Jahresurlaub abgebrochen und sind von der Thailandreise in die Heimat zurückgekehrt. Wann der nächste Urlaub stattfinden kann ist ungewiss, denn vorerst besteht Reiseverbot. Auch in Thailand wurde das buddhistische Neujahrsfest (Songkran) und der damit verbundene landesweite Urlaub der Thais auf unbestimmte Zeit verschoben. Curfews (Ausgangssperren) sollen zum einen Kriminalität aber auch die unkontrollierte Ausbreitung des Virus verhindern. Aufgrund von Quarantäne-Auflagen sind soziale Kontakte stark reduziert bzw. komplett eingestellt worden. Das Treffen mit guten Freunden, Kollegen und Familienmitgliedern ist derzeit aus Sicherheitsgründen nicht mehr möglich und wird sogar hart bestraft.

Unser bisheriges Leben, welches geprägt war von Zeitnot, Zeitdruck, von einem Termin zum anderen hasten, ein schneller Imbiss im Stehen zwischen zwei Terminen, Hektik auf Schritt und Tritt, kaum Zeit für die Familie, all das gehört gerade der Vergangenheit an.  Etwas was niemand jemals für möglich erachtet hätte ist nun Realität geworden. Auf der ganzen Welt steht die Zeit gerade still. Fakt ist, dass so ziemlich jeder sein gewohntes Leben aufgegeben hat und dabei ist es komplett zu verändern. Das betrifft das private Leben sowie das berufliche. Jetzt geht es darum diese Krise zu überstehen, egal wie. Durch die Veränderungen sind tiefe Einschnitte in unser bisheriges Leben notwendig. Diejenigen, die ihre Arbeit vom Büro einfach mit nach Hause nehmen und vom “Home Office” aus arbeiten und somit Geld verdienen können, sind in einer glücklichen Position. Wer momentan im ONLINE-Versandhandel arbeitet, wird z. Zt. wahrscheinlich mehr arbeiten als jemals zuvor, da die meisten Verkaufsläden geschlossen sind. Das sind aber die Ausnahmen, denn in vielen Dienstleistungsberufen ist Heimarbeit oder ONLINE-Tätigkeit nicht möglich. Für die meisten Menschen ist es eine sehr schwere Zeit, aber es ist auch eine Zeit der Herausforderung, der Selbstfindung und der Erneuerung.

Der grosse Nutzniesser dieser Misere ist die Natur, denn die hat jetzt endlich einmal Gelegenheit sich zu erholen. Aber auch für diejenigen, die keine grossen Zukunftsängste haben müssen, ergeben sich neue Perspektiven. Eines der bisher kostbarsten Güter, sogar ein Luxusgut –die Zeit- steht uns im Augenblick mehr als ausreichend zur Verfügung. Jeder fragt sich, wie lange dieser Zustand des Stillstands andauern wird. Ein paar Monate, vielleicht länger? Doch wie soll es zwischenzeitlich weitergehen?

Um der Einsamkeit entgegenzuwirken, kommunizieren Freunde und Familien über Kamera auf einem der vielen ONLINE Apps und Chat-Portalen (Facebook, Skype, LINE, WhatsApp, Hangouts, Instagram usw).

Viele Einzelhändler haben sich schnell neu orientiert und bieten kostenlosen Lieferservice frei Haus an. Firmeninhaber erkennen gerade, dass viele Geschäftsreisen mit dem Auto oder Flugzeug nicht notwendig waren und in Zukunft auch nicht mehr sein werden, sondern einfacher, billiger und schneller über Webinare per VIDEO-Chat erledigt werden können.

Wenn der bisher ausgeübte Beruf z.Zt. nicht ausgeübt werden kann oder darf, heisst es Alternativen zu finden. Egal, was auch immer man unternimmt, wichtig ist, dass man etwas tut, denn eines ist sicher, es wird auch wieder eine Zeit nach Corona geben. Das schlimmste was man derzeit machen kann ist in Untätigkeit zu verfallen. Nur Wenige kommen in den Genuss von staatlichen Beihilfen, hier in Thailand noch weniger als z.B. in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gerade in dieser schwierigen Zeit ist es schön zu sehen, dass viele Menschen ungeahnte Energien entwickeln, zusammenhalten, sich gegenseitig unterstützen, billigere Mieten bzw. vorübergehend mietfreies Wohnen anbieten und ihren schlechtergestellten Nachbarn kostenloses Essen bereitstellen. In der Krise erkennt man den Charakter eines Menschen. Leben und leben lassen ist jetzt wichtiger denn je zuvor. Gerade jetzt ist Zusammenhalt gefragt. Manche verborgene Talente werden neu entdeckt. Menschen entdecken sich gerade selbst, entwickeln Fähigkeiten die im Tiefen schlummerten. Familien haben wieder Zeit füreinander, machen gemeinsam Hausmusik, Gesellschaftsspiele oder reden einfach nur miteinander. Alte Freundschaften werden wiederbelebt, wenn auch vorerst nur telefonisch oder ONLINE. So mancher findet nun endlich mal Zeit für die schon lange geplante Weiterbildung. Das Erlernen einer Sprache kann der Schlüssel für eine neue Karriere sein. Jetzt ist es an der Zeit, die bereits vorhandenen und vielleicht schon ein wenig eingerosteten Englischkenntnisse wieder mal aufzufrischen, oder sich an eine komplett neue Sprache heranzuwagen und vielleicht Thai zu lernen. Unternehmen, die längerfristig planen und in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren wollen, haben jetzt die beste Gelegenheit.

Auch wir –das gesamte Team der Easy ABC Sprachschulen- haben beschlossen, uns der Herausforderung zu stellen und die Krise als eine Chance der Veränderung zu sehen. Deshalb haben wir unsere Kurse spontan so umstrukturiert, dass wir AB SOFORT alle unsere Sprachkurse auch ONLINE anbieten können.

Alles was Sie dazu brauchen ist:

  1. Einen PC, ein Laptop, ein Tablet oder ein Handy
  2. Eine gute Internetverbindung
  3. Zeit und Lust zum Lernen

Was Sie NICHT brauchen ist:

Sie brauchen KEINE ausgeprägten Computerkenntnisse, denn es ist einfacher als Sie denken.

Ab SOFORT und bis Ende Mai 2020 haben wir eine Sonderaktion. Wir gewähren Ihnen 10% Sondernachlass auf alle unsere ONLINE-Kurse. Egal ob Gruppen- oder Privatunterricht. Ob Deutsch (Niveaustufe A1 bis B2), Englisch, Russisch, Thai inklusive der ED-Visakurse (Studentenvisum), für Personen, die beabsichtigen für längere Zeit in Thailand zu leben.

ENG Group

Seien auch SIE mit dabei. Nutzen Sie gerade jetzt die Zeit zuhause sinnvoll für Fort-und Weiterbildung, für private oder berufliche Zwecke, egal wo Sie sich gerade aufhalten. Wir sind für Sie da!

Schreiben Sie uns. Wir geben Ihnen alle wichtigen Informationen.

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!        Website: www.easy-abc.th.com

Golfen für Waisenkinder

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Dienstag, 17 März 2020 15:42

70 Baht. Was bekommt man dafür in Pattaya? Eine Flasche Bier im 7Eleven? Einen Kaffee im Starbucks? Zwei Brötchen im Tesco Lotus? Eine Tafel Schokolade? Nicht Schweizer Schoggi, die kostet doppelt so viel.

Die Pattaya Orphanage an der Soi Phanieat Chang in Nord-Pattaya, Heim für 160 oder gar 170 Waisenkinder, bekommt auch 70 Baht. Für jedes Kind. Aber nicht pro Tag. Sondern pro Monat.

Dass da Helfen angesagt ist, ist wohl jedem klar. Aber machen muss man es. Gesagt, getan für Koni Holenstein, ehemaliger Schweizer Fussball-Internationaler, Eigentümer X-Trend Fitness in Jomtien und X-Trend Fitness Equipment, der seine Fitness-Geräte in ganz Asien und bis nach Europa anbietet.

Er nahm Kontakt auf mit Bernard Müller, der in Konis Fitness-Studio regelmässig seine Mukeln stählt und für den das Pattaya Orphanage Waisenhaus seit Jahren eine Herzensangelegenheit ist.

Koni stellte, ohne lange zu zögern im Pattaya Orphanage schon vor einiger Zeit eine ganze Reihe seiner Fitness-Geräte auf, die von den älteren der Waisenkinder mit grossen Vergnügen und zu ihrer Gesundheit gerne benützt werden.

Und er organisierte nun schon zum zweiten Mal die Koni Fitness Charity Golf Trophy. Ein Anlass für Golfer mit Herz. Als gewiefter Geschäftsmann holte sich Koni Holenstein für diesen guten Zweck professionelle Hilfe: Christian Heller, langjähriger Manager des Ostschweizer Golfclubs Erlen, und Jimmy Jörg, ebenso langjähriger Manager des Innerschweizer Golfclubs Ybrig und seit neustem Manager vom Golfclub Sedrun.

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Beide verbringen seit Jahren den Winter in Thailand und beide waren, ohne zu zögern bereit, Ihr Wissen und ihre Erfahrung für einen guten Zweck zur Verügung zu stellen. Sie organisierten ein Turnier, das weltweit jedem Golfclub selbst für ein internationales Profiturnier zur Ehre gereicht hätte.

Am Samstag, 7. März 2020, war es soweit. 8 Golferinnen und 18 Golfer nahmen den Weg zum Pattavia Century Golf Club, gut 60 Kilometer von Pattaya unter die Räder.

Um Punkt 11.00 Uhr schlug Koni Holenstein auf der ersten Spielbahn seinen ersten Ball – und haute ihn rechts in die Büsche. No problem.

Da es ein Charity-Turnier war, durften die Spieler bis sechs Mulligans kaufen. (Für Nichtgolfer: Mulligans ist sowas wie eine zweite Chance für einen Fehlschlag der gröberen Sorte. Im streng regulierten Golfsport
eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Aber da Golfer auch nur Menschen sind und da es sich an diesem Samstag ja um ein Charity-Turnier handelte...)

Da wäre man ja blöd, wenn man von so einer Gelegenheit nicht profitieren würde: So war es weiter nicht verwunderlich, dass sich fast jede/r Teilnehmer/-in solche Mulligans kaufte – und sie mehr oder weniger gekonnt einsetzte. Das hatte in zweifacher Hinsicht Vorteile. Erstens waren so bei vielen Spielern das erspielte Resultat besser und zweitens spülte es noch einige Tausender zusätzlich in die Charity-Kasse für das Waisenhaus.

Das Turnier war Klasse, der Platz war toll, das Wetter prächtig, die Kameradschaft in allen Flights phänomenal.

(Noch einmal für Nichtgolfer: Flights sind die Gruppen von zwei bis vier Personen, die zusammen auf den 18 Spielbahnen ihre Bälle vor sich herdreschen, selbige von den Caddies neben den Spielbahnen suchen lassen und sich am Ende – trotz Corona-Virus – je nach Ergebnis – strahlen, zufrieden oder zähneknirschend die Hand schütteln. Thailand ist übrigens das einzige Land, wo es auch 5er-, 6er-, oder sogar 7er- und 8er-Flights gibt. Letzteres zwar wohl nur bei der Polilzei, der Armee oder bei der Navy.)

Das gelungene Golfturnier war aber selbstverständlich noch lange nicht alles. Aber Hallo! Da waren Golfer am Werk. Zu jedem gepflegten Golfturnier gehören obligatorisch ein feines Essen und eine Preisverteilung.

Und auch da bewies Koni sein feines Gespür. Er holte sich Rat bei Christoph «Chrusi» Balzli, Schweizer Eigentümer von Sinto Pattaya, der mit seinen Textilprodukten die halbe Welt beliefert, ausserdem Präsident des German Swiss Golf Clubs Pattaya ist und zudem grosser Gourmet und Weinkenner.

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So kam es, dass sich am Abend 26 Golferinnen und Golferinnen und Golfer und eine Handvoll Gäste beim August am Mabprachan-See trafen und sich dort vom umtriebigen thailändischen Besitzer Jack mit Speis und Trank verwöhnen liessen.

Von der Vorspeise (Lachstartar oder Cesar’s Salad) über drei verschiedene Hauptgänge (Rind, Lamm oder Fisch), das Tiramisu zum Dessert und den gratis offerierten Limoncello – allerfeinst. Und gemäss Koni zu einem Preis, wo der gute Jack bestimmt drauflegte.

Wer das italienische Restaurant an Pattayas grösstem Wasserreservoir noch nie besucht hat: Unbedingt nachholen.

Bei der Preisverteilung konnte man die bei 99,9% aller Golfer äusserst beliebten Flaschen Wein, Gutscheine für Nachtessen oder die nicht minder geschätzten Golfbälle gewinnen, die bei den meisten Spieler nie alt werden, sondern reihenweise in einem Wasserhindernis oder im unwegsamen Buschwerk neben den Spielbahnen auf Nimmerwiedersehen verschwinden.

Da gab es wie an jedem Turnier ein paar Abräumer, den einen oder andern Überraschungssieger und das Gros der «Ebenfallsmitdabeiwarenspieler», zu denen sich auch der Schreiber zählen muss.

Aber der Sinn und Zweck der Charity Trophy war mehr als erfüllt.

Stolz durfte Koni verkünden, dass für das Waisenhaus 64‘000 Baht zusammengekommen waren. Diese wurden dann von Rainer Heinzmann (Global Insurance Property) auf 70‘000 Baht und einigen anderen Gästen sogar auf 80‘000 Baht aufgestockt.

Eine schöne Sache. Koni Holenstein verkündete zur Freude aller Anwesenden, dass bereits eine dritte Charity Trophy geplant ist: Am Samstag, 29. November. Genaueres wird man zu gegebener Zeit vernehmen.

Anzufügen wäre noch: Das Pattaya Orphanage, das auch eine Tagesstätte für taubstumme und blinde Kinder ist, ist selbstverständlich froh um jede noch so kleine Spende. Und für 4000 Baht kann man den Kindern ein Mittagessen spendieren und selber mithelfen beim Schöpfen im Speisesaal.

Wer das schon einmal gemacht hat, weiss: Es ist ein Erlebnis, das man bis ans Ende seiner Tage nicht mehr vergessen wird. Dem Normalsterblichen läuft das Herz über und selbst dem Hartgesottesten schmilzt es, wenn so ein Knirps den Wai macht und mit einem Lachen im Gesicht und einem Strahlen in den Augen Danke sagt.

Schauen Sie mal rein auf www.thepattayaorphanage.org

Peter Montanari

Was viele vielleicht nicht über Thailand wussten: Hier sind diverse Arten an Fledermäusen zu Hause - von der winzigen Hummelfledermaus bis hin zum vegetarischen Flughund. Wer die schwarzen Flattertiere einmal aus nächster Nähe erleben möchte, sollte sich den Besuch dieser Tempelanlagen nicht entgehen.

Allabendliches Spektakel mit Millionen von Fledermäusen

Wer sich auf Fledermaus-Schau in Thailand begeben möchte, dem bietet sich nahe des Tempels Wat Khao Chong Pran ein atemberaubendes Spektakel. Der Tempel befindet sich unweit der Stadt Ratchaburi, eine der ältesten Städte des Landes, in der gleichnamigen Provinz. Mit dem Tuk Tuk ist Wat Khao Chong Pran mühelos in einer halben Stunde erreichbar. Jeden Abend flattern unzählige Fledermäuse aus ihrer Höhle in der Nähe des Tempels. Über zwei Millionen Freischwanzfledermäuse haben sich dort niedergelassen – und die sind hungrig. Jedes Tier kann in einer Nacht eine Menge von 12 bis 15 Gramm zu sich nehmen. Das entspricht dem eigenen Körpergewicht. Insekten müssen also ununterbrochen auf der Hut sein, werden doch in einer Nacht gut 17 Tonnen davon von den fliegenden Nachtschwärmern allein verdrückt. Der nächtliche Beutezug der Freischwanzfledermäuse ist für Touristen und Einheimische ein unglaubliches Naturerlebnis: Die Tiere durchkreuzen den Abendhimmel mit immer neuen Formationen und stellen sich auf ihre Nachtschicht ein. Ein ähnliches Event lässt sich im Osten des Landes beobachten.

 

Flughunde im buddhistischen Tempel in Chachoengsao

Der buddhistische Tempel Wat Pho Bang Khla ist nicht nur für seine prächtigen Statuen und Buddhafiguren bekannt, sondern auch für seine fliegenden Bewohner. Im Volksmund wird er liebevoll „Flughundetempel“ genannt. Die beeindruckende Tempelanlage befindet sich in der Provinz Chachoengsao im Osten Thailands und liegt circa 100 Kilometer von Bangkok entfernt. Besucher des Wat Pho Bang Khla können die Flughunde nicht nur in der Anlage sichten, sondern auch in den umliegenden Bäumen. Zwar gehören Flughunde wie ihre Brüder, die Fledermäuse, zu den Fledertieren, ein paar grundlegende Unterschiede gibt es aber schon. Anstatt sich auf nächtliche Insektenjagd zu begeben, ernähren sich Flughunde rein vegetarisch. Zu ihrer Leibspeise gehören Früchte und Blüten. Bei genauerer Betrachtung erkannt man auch, dass ihre Augen viel größer als die von Fledermäusen sind. Das hilft ihnen dabei, sich auf ihren Nachtflügen zu orientieren. Anders als Fledermäuse brauchen sie so keinen Ultraschall.

Wer sowieso im Distrikt Bang Khla unterwegs ist, sollte zudem die zwei schwimmenden Märkte Ban Mai und Klong Suan besuchen. Beide haben eine über hundertjährige Tradition und locken mit regionalen Spezialitäten.

Kleinste Fledermaus der Welt

Eine der thailändischen Fledermäuse stellt sogar einen ganz besonderen Rekord auf. Die Schweinsnasenfledermaus, auch Hummelfledermaus genannt, ist die weltweit kleinste Säugetierart. Gerade mal zwischen 29 und 33 Millimeter ist das Mini-Flattertier groß und wiegt zarte zwei Gramm. Ursprünglich konnte man den Winzling nur in Thailand vorfinden, jetzt haben sich einige Exemplare allerdings auch im Nachbarland Birma angesiedelt. Entdeckt wurde sie vor nicht einmal 50 Jahren am Khwae Noi, einem Fluss in der Provinz Kanchanaburi. Durch ihre Größe gestaltete sich die Erforschung der Hummelfledermaus extrem schwierig und noch immer ist sie für Wissenschaftler ein Mysterium. Forscher haben jedoch herausgefunden, dass die Schweinsnasenfledermaus ziemlich intelligent ist und ihre Höhle nie durch den Hauptausgang verlässt, wenn sie auf Nahrungsbeschaffung geht. Um Raubtiere zu vermeiden, nutzt sie also die versteckte Hintertür. Vor zehn Jahren wurden knapp über über 5.000 Hummelfledermäuse in Thailand gezählt.

Ruf als blutsaugende, finstere Mächte

Die Flattertiere haben eine langwährende Reputation als blutsaugende Kreaturen, die gern in der modernen Popkultur aufgegriffen wird. Dadurch, dass Vampire in Film und Literatur derzeit ein Revival erleben und sich großer Popularität erfreuen, pilgern auch Touristen vermehrt an die genannten Fledermaus-Orte in Thailand. Oft werden die nachtaktiven Tiere mit Vampiren in Verbindung gebracht, gerade in Literatur und Film. Schon Bram Stokers Dracula konnte sich in diverse Tiere verwandeln, darunter auch in eine Fledermaus. In Taika Waititis Mockumentary 5 Zimmer, Küche, Sarg leben eine Handvoll Vampire in einer Wohngemeinschaft in Neuseeland zusammen und auch hier ist die Ähnlichkeit zum Flattertier unverkennbar. Petyr, der Dienstälteste in der WG, trägt einen langen schwarzen Umhang, der an Fledermausflügel erinnert und hängt gerne kopfüber in seinem Sarg. Zudem können sich alle Bewohner in Fledermäuse transformieren. Auch in Spielen erfährt die Vampir-Thematik heutzutage einen großen Hype. In dem Slotspiel Immortal Romance von Microgaming stehen beispielsweise vier Vampire im Mittelpunkt. Die Walzen sind von fledermausähnlichen Steinstatuen mit großen Flügeln umrandet und verleihen dem Spiel eine mystische Atmosphäre. Spielern stehen in Online-Casinos neben traditionellen Spielen wie Roulette oder Blackjack auch eine große Auswahl an Slots zur Verfügung, oft um die 400 verschiedene Automaten, von denen Immortal Romance zu den beliebtesten zählt. Im vierten Teil des bekannten Simulationsspiels Sims können sich Menschen durch die Vampir-Erweiterung sogar in Fledermäuse verwandeln. Das Aussehen der Vampire kann der Spieler selbst wählen. Obwohl die Flattertiere oft als Mächte der Finsternis porträtiert werden, sind sie doch ganz harmlos – besonders die vegetarischen Flughunde in Chachoengsao.

 

Wer dem hektischen Alltag der thailändischen Hauptstadt entfliehen will oder nicht unbedingt die üblichen Touristenorte wie Koh Samui abklappern möchte, sollte für ein paar Tage auf Fledermaus-Schau gehen. Beide Tempel liegen nicht weit von Bangkok entfernt. Ein mehrtägiger Ausflug dahin lohnt sich also, um das Spektakel der nachtaktiven Winzlinge zu bestaunen. Wer gerne mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann einige Strecken natürlich auch auf zwei Rädern erkunden.

Thai lernen 2020: Mit guten Vorsätzen ins neue Jahr!

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Freitag, 27 Dezember 2019 09:35

Der ein oder andere hat vielleicht schon versucht die thailändische Sprache zu lernen. Nicht wenige geben sehr schnell auf und kommen zu dem Entschluss, dass Thai zu lernen einfach zu schwer ist. Warum diese Einschätzung überstürzt ist und warum es gerade jetzt zum Jahresende eine gute Idee ist Thai zu lernen, klären wir in diesem Artikel.

Die Tücken der thailändischen Sprache

Thai ist eine tonale Sprache mit 5 Tönen und das macht es gerade für Europäer sehr schwierig Thailändisch zu lernen, denn ein und dasselbe Wort, ausgesprochen in einem anderen Ton, kann so eine ganz andere Bedeutung erlangen.

Das führt schnell zur Frustration, wenn man versucht sich selbst Thailändisch durch Vokabeln lernen beizubringen und am Ende doch nicht oder falsch verstanden wird. Es ist essentiell, dass man die Grundlagen (Grammatik) beherrscht und so den richtigen Ton bilden kann.

Problematisch kann auch das vergleichsweise komplexe thailändische Alphabet sein. Die Konsonanten teilen sich in 3 Hauptkonsonantenklassen und es gibt mehrere K’s, mehrere T’s etc. Das überfordert gerade am Anfang sehr, wenn man keine fachkompetente Anleitung an.

Vorteil: Die thailändische Grammatik ist vergleichsweise simpel!

Im Thai gibt es weder Artikel, noch verändern sich durch unterschiedliche Zeitformen irgendwelche Wörter. Es müssen keinerlei Verben konjungiert werden und der Satzbau ist simpel und schnell gelernt.

Dativ, Genitiv, oder Plusquamperfekt sind Dinge, die man in Thai überhaupt nicht braucht und hat man sich erst einmal orientiert und den Einstieg geschafft, kann das Erlernen der thailändischen Sprache auch einfach sein und Spaß machen.

Die Thai-Sprache von der Pike auf lernen

Mit dem Thaikurs von Thailernen.net wurde das Prinzip thailändischer Sprachschulen auf das Internet übertragen und man lernt die Sprache von der Pike auf.

Die Online-Schule verspricht eine Erfolgsgarantie, denn wer mit dem Kurs nicht zufrieden ist, kann das Abonnement innerhalb von 14 Tagen „ohne Wenn und Aber“ kündigen.

Ein interessantes Angebot, mit dem man den Vorsatz im neuen Jahr Thai zu lernen, erfolgreich in die Tat umsetzen kann.

Am Mittwoch, 18. Dezember 2019, fand an der RIS Swiss Section - Deutschsprachige Schule Bangkok die traditionelle Weihnachtsfeier statt. Diese beliebte Feier zog wieder viele Gäste und Freunde der Schule an. Die Schule freute sich sehr die Botschafterin der Schweiz I. E. Frau Helene Budliger Artieda und den Botschafter Deutschlands S. E. Herr Georg Schmidt als Gäste willkommen zu heissen. Auch war es sehr schön zu sehen, dass dieses Jahr wieder zahlreiche Alumni, wie unteranderen Herr Niti Meyer, der Sohn des Gründers unserer Schule, an diesem wunderschönen Fest teilnahmen.

Dieses Jahr wurde auf Initiative der Elternschaft wieder ein grosser Weihnachtsmarkt mit Marktständen organisiert. Dort konnte man viele verschiedene internationale Delikatessen geniessen und an weiteren weihnachtlichen Aktionen teilnehmen. Auch der Weihnachtsmann war anwesend und beglückte vor allem die kleinen Kinder.

Bereits ab 14 Uhr veranstalteten die Klassen der Schule ihre Weihnachtsworkshops, servierten leckere Weihnachtsgerichte und in den Klassenräumen wurde eifrig gekocht, gebastelt, gemalt und gespielt.

Um 17 Uhr begrüsste der Schulleiter Simon Dörig die Gäste auf dem Sportplatz und eröffnete das Weihnachtsprogramm. Er nahm die Gelegenheit auch zum Anlass, sich bei allen Eltern, Lehrern und Freunden der Schule, die mit ihrem Engagement die Schule unterstützen, zu bedanken. Zudem wurden Schülerinnen und Schüler, die die Schule zum Ende des Jahres 2019 verlassen, verabschiedet. Durch das Programm der anschliessenden Weihnachtsdarbietungen führten dann Thian Kaewmongkhol und Arch Yiamwanichnan aus der 6. Klasse. Die Lernzwerge, Kindergartenkinder, Primarschul- und Sekundarschulklassen und Schulband unterhielten das Publikum mit Musik, Tanz und Gesang.

Ab 19 Uhr wurden die Gäste mit weiteren sehr eindrücklichen musikalischen und tänzerischen Beiträgen der Schülerinnen und Schüler und Eltern unterhalten. Ergänzt wurde das unterhaltsame Programm zudem mit einer Weihnachtstombola.

Die RIS Swiss Section - Deutschsprachige Schule Bangkok bedankt sich bei allen Helfern und insbesondere den sehr engagierten Eltern für die Unterstützung bei der Organisation und Durchführung der Weihnachtsfeier und wünscht allen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Verwandten und Bekannten, Freunden sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schöne Festtage und ein glückliches neues Jahr 2020.

Hoher Besuch aus Bonn

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Mittwoch, 09 Oktober 2019 12:40

In der Zeit vom 21.-25. Oktober 2019 findet die diesjährige Regionalkonferenz Asien in Bangkok statt. Wir erwarten dazu die katholischen Seelsorgerinnen und Seelsorger aus Asien, Indien und Australien und außerdem eine hochrangige Delegation der Deutschen Bischofskonferenz.

Sie wird von Auslandsweihbischof Matthias König (Paderborn) geleitet. Weiterhin nehmen teil: der Leiter des Bereiches Migration und Weltkirche Ulrich Pöner, der Leiter des Auslandssekretariates (KAS) Msgr. Pfarrer Peter Lang und der wissenschaftlichen Mitarbeiter im KAS, Dr. Michael Altmaier.

Weihbischof König und alle Konferenzteilnehmer möchten natürlich gerne einen Gottesdienst mit unserer Gemeinde feiern. Wir bedauern, dass uns unsere langjährige Heimatgemeinde im St. Louis Hospital nicht willkommen heißt.

Gute Botschaft

Mit großer Freude darf ich Ihnen aber mitteilen, dass der deutsche Botschafter in Thailand, Herr Georg Schmidt, seine Residenz für uns öffnet und uns herzlich willkommen heißt.

In diesem Sinne möchte ich Sie herzlich zur Feier unseres Gemeindegottesdienstes und dem anschließenden Fest der Begegnung einladen. Der Gottesdienst findet statt am

Dienstag, dem 22. Oktober 2019,
um 18.00 Uhr
Deutsche Botschaft,

9 South Sathorn Road, Bangkok 10120

Gottesdienst und BBQ

Zum Gottesdienst erwarten wir Khun Patrick und seine Kirchenmusiker sowie Khun Sassis mit seinem Bläserquintett.

Anschließend gibt es ein Barbecue und die Gelegenheit, mit Herrn Botschafter, mit Herrn Weihbischof und den Konferenzteilnehmern ins Gespräch zu kommen. Außerdem spielt das bereits bekannte Jazz-Trio. Ende wird gegen 21.00 Uhr sein.

Wichtig:
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass der Zugang zum Botschaftsgelände nur mit vorheriger namentlicher Anmeldung möglich ist.

Senden Sie mir daher bitte bis spätestens Freitag, den 18. Oktober 2019, die Namen aller teilnehmenden Personen (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und bringen Sie Ihren Pass oder eine Identitätskarte mit.

Hinweis: Die Botschaft empfiehlt, möglichst keine großen Taschen mitzubringen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu kommen, da die Parkmöglichkeiten auf dem Botschaftsgelände sehr beschränkt sind.

In der Freude über dieses großartige Entgegenkommen der Deutschen Botschaft, die Feier eines festlichen Gottesdienstes, sowie über den zu erwartenden Besuch, hoffe ich, das wir als Gemeinde unseren Gästen einen großartigen Empfang bereiten können.

In der Hoffnung auf eine zahlreiche Anmeldung und Teilnahme sende ich Ihnen die besten Grüße

Herzlich
Jörg Dunsbach, Pfr.

Ein Stück Heimat: König Fußball in Thailand

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Published in Sonstiges & Lifestyle
Montag, 07 Oktober 2019 15:32

Den Traum vom Auswandern verfolgen viele Deutsche. Besonders der sonnige Süden lockt mit günstigen Lebenshaltungskosten, besserem Wetter und dem Entdecken von neuen Kulturen. Wer Europa verlassen will, den zieht es nach Thailand. Mehr als 14.000 Deutsche wechselten zwischen 2005 und 2014 ihren Wohnort, allein 2018 wanderten mehr als 1.800 Menschen in das Land des Lächelns aus. Aber wird die deutsche Kultur wirklich in der Heimat gelassen? König Fußball regiert auch zwischen Vietnam und Kambodscha.

Die Lust am Auswandern ist groß. Der Trend des Länderwechsels besteht nach wie vor und lockt mit neuen Jobs oder besseren Bezahlungen. Gründe für die Auswanderungen können auch privater Natur sein, die für einen Neustart sprechen. Tatsache ist, wer auswandert, will sich verändern. Allerdings gibt es einige Traditionen und Gepflogenheiten aus Deutschland, die selbst der größte Kritiker nicht missen möchte.

Die Sehnsucht nach König Fußball spielt in diesem Fall die größte Rolle. Die heimische Nationalmannschaft nicht mehr kicken zu sehen oder das entscheidende DB-Pokal-Spiel verpassen, ist für viele Deutsche der Alptraum schlechthin. In Thailand muss in dieser Hinsicht keine Panik verbreitet werden. Dank Streamingoptionen kann auch am Strand der Lieblingsverein weiter im Blick behalten werden. Zusätzlich entwickelt sich auch eine eigene Fußballkultur, die als Alternative einen Blick lohnt. 

Historische Spiele

Obwohl der Fußball in Thailand nicht vergleichbar mit dem Hype in Deutschland ist, hat das runde Leder bereits mehr als 1.000 Jahre Bestandszeit hinter sich. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der erste inländische Fußballverband gegründet und 1925 in den Weltfußballverband FIFA aufgenommen. Während sich das Spiel nach und nach entwickelte, dauerte es jedoch 31 weitere Jahre bis, die Nationalmannschaft ihr erstes Spiel vor internationalem Publikum spielen durfte.

Im Rahmen der Olympischen Spiele 1956 lief die Mannschaft auf. Ihr damaliger Gegner war die britische Mannschaft. Eine Glanzleistung war das Premierenspiel der Thais allerdings keineswegs. Mit haushohen 0 : 9 sahnten die Briten ab und ließen die Thailänder im Regen stehen. Ein hartes Urteil für die junge Mannschaft. Doch dem Ehrgeiz hat diese Niederlage keinen Abbruch getan.

Wettbewerbslage im In- und Ausland

Wie auch in Deutschland, gibt es mehrere Wettbewerbe und Spiele auf unterschiedlichen Ebenen, auf denen sich die Mannschaften präsentieren können. Die Liga, die die Vereinstabelle auf nationaler Ebene regelt, lautet zum einen Thai Premier League und zum anderen Thai Division One. Interessant ist hierbei, dass in der erstgenannten Liga zu einem Großteil Firmenvereinen vertreten sind. Konzerne unterschiedlicher Art stellen ihr eigenes Team parat, dass teilweise aus Mitarbeitern und Firmenangehörigen besteht. Buriram United ist nicht nur der Verein eines nationalen Stromkonzerns, sondern auch amtierender Champion und aktueller Rekordhalter mit sieben Siegen. Insgesamt umfasst die Thai Premier League 16 Mannschaften.

In der Thai Divison One sind derzeit 20 Mannschaften aktiv. Während sich die Premier League auf die großen Zentren beschränkt, vereinen sich in der Division One kleinere Vereine aus dem Umland. Im Vergleich zu Deutschland würde man in dem Fall von der 2. Bundesliga sprechen.  

Die Asiatische Champions League regelt den länderübergreifenden Wettbewerb im Raum Asien-Australien. 2016 konnte Buriram United den Titel für Thailand nach Hause tragen, im weltweiten Vergleich der Weltmeisterschaft konnten die thailändischen Spieler dagegen noch nicht glänzen.

Deutsche Spieler in Thailand

Das Interesse am Fußball ist im asiatischen Raum demnach sehr groß. Der Glaube an die eigenen Mannschaften ist groß. Teilweise lassen sich auf ausgewählte Teams Fußballwetten auf William Hill abschließen, die den Reiz am Sieg maximieren. Public Viewing-Events sind zwar weniger vertreten und beschränken sich auf kleine Bars oder Kneipen, doch die Lust am Mitfiebern ist präsent. 

Die Kombination aus sportlicher Freude, goldenen Strände und die idyllischen Buchten machen aber nicht nur Fußballfans glücklich, sondern auch deutsche Fußballer selbst. Thailand hat sich zum Ausgangspunkt für eine zweite Karriere entwickelt. Wer sich in den deutschen Ligen nicht mehr behaupten konnte oder dem Erfolgsdruck nicht Stand halten konnte, findet in Thailands Vereinen ein neues Zuhause. Die einheimischen Spieler freut es, denn Zuwachs aus der Fußballnation zu bekommen, ist wie ein Sechser im Lotto.

Der ehemalige VfB Oldenburg-Spieler Mustafa Azadzoy wechselte im Februar 2018 in Thailands erste Liga und ist seither bei Chiangrai United beheimatet. Insgesamt zwei Jahre läuft sein aktueller Vertrag und eine Verlängerung scheint nicht ausgeschlossen. In Deutschland konnte Azadzoy den Ansprüchen seines Oldenburger Vereines nicht mehr gerecht werden. Die Entscheidung, in Thailand sein Glück zu suchen, stellte sich als beste Alternative heraus. Die Niveaus im thailändischen Fußball sind niedriger, aber nicht schlechter. Diese feine Linie muss gezogen werden!

Ähnlich erging es auch Björn Lindemann. Seine Karriere in Deutschland war 2012 durch Fehlverhalten, unregelmäßiges Training und inkonsequente Leistung ins Stocken geraten. Vorzeitige Vertragsauflösungen und ausbleibende Angebote brachten Lindemann dazu, nach Thailand zu gehen. Bis zur Saison 2015 spielte er für den Aufsteiger FC Nakhon Ratchasima und wechselte anschließend zum Sisaket FC. Die Sehnsucht nach Deutschland wurde jedoch größer und er kehrte zurück. Ein Fehler? Vielleicht. Denn aktuell ist das umstrittene Talent Lindemann vereinslos.

Knig Fuball in Thailand 3

Mehr Nähe zu den Fans

Die Bedeutung von Fußball hat noch nicht die Ausmaße erreicht, wie sie in Deutschland vorzufinden ist. In einem Punkt hat Thailand jedoch die Nase vorn: Nach einem Spiel ist es Tradition, dass die Fans den Rasen des Stadions stürmen dürfen. Dann gilt es, das Trikot seines Lieblingsspielers zu erbeuten. In Deutschland ein Ding der Unmöglichkeit aufgrund zahlreicher Sicherheitsbestimmungen. Auch ist die Nähe zu den Fans in Deutschland eher kühl und distanziert. Der überhebliche Superstar-Status hat mit dem Ansehen einiger Bundesliga- oder Nationalmannschaftsspieler zugenommen, was an den Sympathiepunkten kratzt. Thailand sieht Fußball dagegen noch als, was der Sport ursprünglich einmal war: Freizeitspaß mit großen Ambitionen. 

Fotoquelle: Pixabay

Auch in diesem Jahr kamen wieder zahlreiche geladene Gäste, um den Tag der Deutschen Einheit im Mandarin Oriental Hotel in Bangkok zu feiern.

Dieses Mal wurde auch das 30-jährige Jubiläum zelebriert.

Den Gästen wurde ein sehr schöner Abend mit Leckereien aus der Küche, Bier, Wein und Soft Drinks geboten.

Der Botschafter hielt eine Ansprache und ein Chor sang die thailändische Königshymne, die deutsche und eine europäische Hymne.

Alles in allem war es mal wieder ein gelungener Abend und die Gäste waren zufrieden.

Der Deutsche Hilfsverein Thailand (DHV) war auch mit einem Stand vertreten und bat um Spenden, die in Not geratenen deutschen Staatsbürgern in Thailand zu Gute kommen.

Es sind zahlreiche Spenden zusammengekommen, wofür sich der DHV herzlich bedankt.

Weitere Bilder gibt es auf der Facebook-Seite vom Wochenblitz hier: https://www.facebook.com/wochenblitz

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